Sevilla patzt in oviedo: bittere ecke und verpasste chance!

Ein fataler Eckstoß und eine umstrittene Rote Karte – so lautet die bittere Bilanz für Sevilla im Auswärtsspiel gegen den Real Oviedo. Luis García Plaza zeigte sich nach der 0:1-Niederlage sichtlich frustriert, während die Fans sich über eine schwache Leistung und fragwürdige Schiedsrichterentscheidungen äußerten.

Die verpasste kontrolle: sevilla verliert die oberhand

Bis zum entscheidenden Eckball wirkte Sevilla kontrollierend, ließ den Aufsteiger kaum zu Chancen kommen. „Wir waren bis zum ersten Gegentreffer gut, sie haben uns kaum bedrängt“, erklärte Plaza nach dem Spiel. Zwar gab es zwei Ecken für Oviedo, aber die erste war ein Geschenk – ein Ballverlust von Torwart Ody Vlachodimos in gefährlicher Position. Doch dann kam die bittere Realität: Ein unachtsame Abwehrarbeit beim Eckstoß ermöglichte Oviedo den Siegtreffer.

Der Trainer machte seine Unzufriedenheit deutlich: „Bei der Ecke haben wir einen ganz dummen Fehler gemacht, das darf uns auf diesem Niveau nicht passieren.“ Die fehlende Konzentration und die mangelnde Entschlossenheit in der Defensive zeigten deutliche Schwächen auf.

Schiri-chaos und vergebene chancen

Schiri-chaos und vergebene chancen

Die Partie wurde zusätzlich durch fragwürdige Schiedsrichterentscheidungen überschattet. Plaza bemängelte die gelb-rote Karte für einen seiner Spieler, während er gleichzeitig auf einen Pfiff für einen klaren Foulspiel an seinem eigenen Spieler hoffte. „Es war ein Tritt auf den Knöchel von Sow, das hätte eine Rote Karte für den Gegner sein müssen“, so der Coach sichtlich aufgebracht. Hinzu kam ein möglicher Elfmeter für Sevilla, der vom Schiedsrichter übersehen wurde.

Die kurze Nachspielzeit von nur drei Minuten wurde ebenfalls kritisiert. „Seit Jahren sehe ich nicht mehr, dass in der spanischen Liga drei Minuten Nachspielzeit gegeben werden. Das ist doch lächerlich“, kommentierte Plaza die Entscheidung des Schiedsrichters.

Unterzahl und pech: sevilla kämpft, aber es reicht nicht

Unterzahl und pech: sevilla kämpft, aber es reicht nicht

Nach der roten Karte musste Sevilla die letzten 55 Minuten mit einem Mann weniger auskommen. „Mit zehn Mann ist es gegen jeden Gegner und in jedem Stadion schwer“, räumte Plaza ein. Trotzdem zeigte sich das Team kämpferisch und versuchte, das Spiel zu drehen. „Wir haben zwar Pech gehabt, Vargas und Nemanja hätten fast getroffen“, so der Trainer. „Aber zwei so einfache Fehler wie heute darf man sich nicht erlauben.“

Die vergebenen Chancen und die vermeidbare Niederlage lassen Sevilla mit einem bitteren Gefühl zurück. Die Abwehrarbeit muss verbessert werden, und die Offensive muss effizienter werden, wenn die Ambitionen in der Liga erfüllt werden sollen. Die Reise nach Oviedo zeigt deutlich: Es gilt, schnell aus den Fehlern zu lernen und sich neu zu fokussieren, um den Abwärtstrend zu stoppen.