Sevilla bangt ab: nur drei spieler im wm-kader!
Ein schockierendes Bild für die Anhänger des FC Sevilla: Nur noch wenige Tage bis zum WM-Start in den USA, Mexiko und Kanada, und die Andalusier können nur mit drei Spielern vertreten sein. Ein Tiefschlag für den Verein, der in den vergangenen Jahren stets eine größere Anzahl an Nationalspielern in seine Reihen führen konnte.

Die dünne besetzung: sow, vargas und nyland
Djibril Sow und Rubén Vargas reisen mit der Schweiz ins Land der Möglichkeiten, während Ørjan Nyland auf die Unterstützung der norwegischen Fans hofft. Aber es gibt einen Haken: Der Vertrag des norwegischen Keepers läuft am 30. Juni aus. Ein bitteres i-Tüpfelchen für die ohnehin angespannte finanzielle Situation des Klubs.
Dieser Kader ist der schwächste seit der WM 2006, als lediglich Javier Saviola und Ivica Dragutinovic für Sevilla aufliefen. Im krassen Gegensatz dazu stand man 2022 in Katar noch mit zehn Spielern auf dem Platz – darunter Stars wie Papu Gómez, Gonzalo Montiel und Yassine Bono. Der argentinische Triumph mit Lionel Messi in der Hauptrolle wirkt nun wie eine ferne Erinnerung.
Die wirtschaftliche Notlage des FC Sevilla, die sich seit einiger Zeit abzeichnet, wird durch die geringe Beteiligung an der WM noch verstärkt. Die FIFA hat zwar ein erweitertes Unterstützungsprogramm für Vereine angekündigt, das eine tägliche Entschädigung von rund 9.321,84 Euro pro eingesetztem Spieler vorsieht. Doch das wird den finanziellen Engpass bei weitem nicht kitten.
Sow und Vargas werden voraussichtlich am 13. und 17. Juni in ihren jeweiligen Gruppenspielen zum Einsatz kommen. Gerüchte über mögliche Abgänge im Sommer sind bereits im Umlauf, da beide Spieler über Marktwert verfügen – Sow wird auf 7,5 Millionen Euro, Vargas auf 12 Millionen Euro geschätzt. Beide haben noch bis 2029 Vertrag.
Jenseits der WM-Teilnehmer muss sich Sevilla auch mit der Tatsache auseinandersetzen, dass es kaum Spieler im eigenen Kader gibt, die in der abgelaufenen Saison in der Liga herausragende Leistungen gezeigt haben. Namen wie Juanlu, Kike Salas oder die jungen Talente Oso und Castrín geben zwar Hoffnung, doch die Wahrheit ist: Jeder Spieler hat seinen Preis, und Angebote werden sicherlich eingehen.
Die geringe Anzahl an WM-Teilnehmern ist ein deutliches Zeichen für die sportliche und finanzielle Lage des FC Sevilla. Die kommenden Transferfenster werden entscheidend sein, um den Verein wieder auf Kurs zu bringen.
