Serie a übernimmt 'fantacalcio' – fußball-fantasie wird zum milliengeschäft

Der boom des fantasy football hält an

Die Begeisterung für Fantasy Football ist ungebrochen, und das nicht nur in Spanien, wo LaLiga ihr offizielles Spiel aktiv bewirbt. Auch in Italien erlebt das Genre einen regelrechten Aufschwung. Lange Zeit war das beliebteste Fantasy Football-Spiel, das sogenannte 'Fantacalcio', nicht im Besitz der Serie A, doch das hat sich nun geändert. Ein bedeutender Schritt für die italienische Fußballliga!

Serie a sichert sich die mehrheit an

Serie a sichert sich die mehrheit an 'fantacalcio'

Die Serie A hat offiziell die Übernahme der Mehrheitsanteile an der Quadronica S.r.l. bestätigt, der Gesellschaft hinter dem 'Fantacalcio'. Obwohl die Liga keine konkreten Zahlen nennt, deutet ein Bericht von FattoQuotidiano darauf hin, dass die Serie A 51% der Anteile für rund 40 Millionen Euro erworben hat. Diese strategische Entscheidung soll die Attraktivität des Produkts weiter steigern.

Die geschichte von

Die geschichte von 'fantacalcio': von den anfängen bis zum erfolg

'Fantacalcio' wurde bereits 2008 von Nino Ragosta und Luigi Cutolo gegründet und hat sich seitdem zu einem echten Phänomen entwickelt. Die Quadronica S.r.l. beschäftigt heute rund 20 Mitarbeiter und erwirtschaftet einen Umsatz von fast 10 Millionen Euro jährlich, mit einem Gewinn von etwa 4 Millionen Euro. Vor zehn Jahren lag der Umsatz noch bei lediglich 1,2 Millionen Euro - ein beeindruckendes Wachstum!

Wachstum durch premium-abos und werbung

Wachstum durch premium-abos und werbung

Der enorme Umsatzanstieg ist vor allem auf zwei Faktoren zurückzuführen: die Einführung von Premium-Abonnements und die erfolgreiche Akquise von Werbekunden. Große Marken wie Eni, McDonald’s und Bancomat investieren in die Präsenz auf der 'Fantacalcio'-Plattform. Aktuell verzeichnet das Spiel rund 3 Millionen Abonnenten.

Abstimmung in der liga: nicht alle sind einverstanden

Die Entscheidung, in 'Fantacalcio' zu investieren, wurde auf der jüngsten Versammlung der Serie A mit 15 zu 3 Stimmen befürwortet. Gegen die Übernahme stimmtenNapoli, Como und Fiorentina, während sich AS Rom und Cremonese der Stimme enthielten. Die ablehnenden Vereine äußerten Bedenken hinsichtlich des gezahlten Preises.

Zukunftsperspektiven: expansion und innovation

Der Präsident der Serie A, Ezio Simonelli, zeigte sich zuversichtlich, dass das Produkt durch die Integration von Ligaresourcen noch attraktiver gestaltet werden kann. “Wir werden das Produkt für die Nutzer noch attraktiver gestalten, indem wir unsere eigenen Bilder einbinden und die Entwicklung auch international vorantreiben”, erklärte Simonelli. Ein spannendes Kapitel für den italienischen Fußball!