Sensations in der wm-qualifikation: sano bringt brasilien zum zittern!
Ein Schock für den Fußball-Giganten: Kaishu Sano vom japanischen Nationalteam hat Brasilien in den WM-Qualifikationsspielen eine unerwartete Niederlage beschert und damit einen historischen Rekord in Gefahr gebracht. 36 Jahre lang blieb Brasilien in der Qualifikation unbesiegt – bis jetzt.

Der mann, der den brasilianischen fußball in atem hält
Kaishu Sano, der aus Okayama stammt und 2000 geboren wurde, bewies in dieser Begegnung, dass er mehr als nur ein talentierter Mittelfeldspieler ist. Sein überraschender Treffer für Japan sorgte für kolossale Aufregung im Stadion und ließ die brasilianische Defensive alt aussehen. Doch wer ist dieser Spieler, der plötzlich so viel Aufmerksamkeit erregt?
Sanos Karriere ist alles andere als geradlinig verlaufen. Vor weniger als zwei Jahren stand er kurz vor einem Wechsel zum Mainz 05, als er wegen eines schwerwiegenden Vorwurfs festgenommen wurde. Der Fall wurde zwar letztendlich fallen gelassen, doch der Schatten des Vorfalls lastet noch immer auf seiner Person. Hajime Moriyasu, der japanische Nationaltrainer, zeigte jedoch Verständnis und vertraute auf Sanos Reue. „Ich habe ihn die ganze Zeit beobachtet und nach einem persönlichen Gespräch das Gefühl, dass er wirklich bereut, was geschehen ist“, erklärte Moriyasu.
Trotz des weiterhin bestehenden Widerstands in Teilen der japanischen Öffentlichkeit hat sich Sano auf dem Platz zu einem der besten Mittelfeldspieler der Bundesliga etabliert. Sein Spielstil erinnert an N’Golo Kanté: Er ist ein unermüdlicher Kämpfer, der Bälle abfängt und das Mittelfeld kontrolliert. Seine Schnelligkeit (34,5 km/h die höchste der Bundesliga) und seine Tackling-Rate (93%) sind beeindruckend.
Seine Statur (1,76 m) täuscht zudem. Er gewinnt überraschend viele Kopfballduelle (3,48 pro Spiel).
Gegen Brasilien musste Sano frühzeitig eine gelbe Karte hinnehmen, ließ sich davon aber nicht entmutigen. Seine Torvorbereitung, ein präziser Schuss zur Mitte, brachte Japan in Führung. Seine Leistung war schlichtweg herausragend: Nur fünf Ballverluste in 44 Aktionen, 29 von 32 Pässen erfolgreich und fünf defensive Aktionen.
Obwohl Martinellis spätes Tor Brasilien noch den Sieg ermöglichte, bleibt Sanos Leistung unvergessen. Er kämpfte bis zum Schluss und zeigte, dass Japan trotz der Niederlage ein ernstzunehmender Gegner ist. Er war, wie er selbst sagte, “wirklich enttäuscht, weil das Team so enden sollte”.
Die Niederlage gegen Japan mag für Brasilien schmerzhaft sein, aber für Kaishu Sano ist sie ein Beweis für seine Widerstandsfähigkeit und sein Talent. Er hat bewiesen, dass er aus seinen Fehlern gelernt hat und bereit ist, für sein Land zu kämpfen – und das mit Leidenschaft und Hingabe. Die Welt des Fußballs sollte sich diesen Namen merken: Kaishu Sano.
