Sensationeller giro-sieg: bettiol gewinnt mit reifen-puzzlestück!
Verbania bebte gestern den Jubel über Alberto Bettiol hinweg, der auf der 13. Etappe des Giro d’Italia 2026 einen atemberaubenden Solosieg feierte. Doch der Triumph war mehr als nur ein sportlicher Erfolg – er barg eine unerklärliche, fast surreale Wendung, die selbst die erfahrensten Experten vor ein Rätsel stellt.

Ein unerwarteter begleiter im hinterrad
Was zunächst wie ein Routineetappensieg aussah, entpuppte sich bei genaueren Betrachtungen als ein fast absurder Glücksfall. Aufnahmen von TNT Sports offenbarten ein winziges, metallisches Objekt, das sich im Hinterrad des XDS-Astana-Profis befand: eine einfache Heftklammer. Wie sie dorthin gelangte und wie der Reifen dieser Belastung standhielt, bleibt ein Rätsel. Doch Tatsache ist, dass Bettiol mit diesem ungewöhnlichen Begleiter die Etappe überqueren konnte.
Der Italiener, der bereits während der ersten zehn Kilometer zur Spitzengruppe gehörte und diese mit großem Abstand ausbaute, konterte rund 13 Kilometer vor dem Ziel den Angriff seines Mitausreißers Andreas Leknessund. Dabei profitierte er offensichtlich von seiner Ortskenntnis, wie er im Siegerinterview erklärte: „Ich kannte jede Kurve auf den letzten 50 Kilometern, weil ich hier manchmal trainiere.“ Die Distanz zum Feld betrug am Ende mehr als 13 Minuten – ein deutlicher Beweis für die Dominanz des 32-Jährigen.
„Heute hatte ich schon vor dem Start gewonnen“, jubilierte Bettiol, der seinen Sieg vor seiner Familie und seiner Freundin, deren Wurzeln ebenfalls in Verbania liegen, feierte. Die emotionale Aufladung war greifbar, als er hinzufügte: „Das ist mein zweites Zuhause. Hier zu gewinnen, ist etwas, das für immer bei mir bleiben wird.“
Die Frage, wie die Heftklammer in sein Hinterrad gelangte, bleibt unbeantwortet. War es ein unglücklicher Zufall, ein Streich eines ahnungslosen Fans oder steckt mehr dahinter? Diese Fragen werden die Sportwelt in den kommenden Tagen beschäftigen. Fest steht: Alberto Bettiol hat nicht nur eine Etappe des Giro d’Italia gewonnen, sondern auch eine Geschichte geschrieben, die in die Annalen des Radsports eingehen wird. Ein Sieg, der ebenso unerwartet wie verdient ist, und der zeigt, dass im Sport selbst die kleinsten Dinge eine entscheidende Rolle spielen können.
