Sensationelle wende! towers hamburg reissen sich frei und feiern ersten heimsieg!
Die towers erwachen aus dem tiefschlaf!
Unglaublich! Nachdem die Veolia Towers Hamburg bis in die Adventszeit eine katastrophale Serie von 19 (!) Niederlagen in Folge hinnehmen mussten und abgeschlagen am Tabellenende der easycredit BBL dümpelten, ist in der Hansestadt plötzlich wieder Hoffnung! Nach dem Schlusssignal dröhnte der Hit „Ahnma“ von Jan Delay durch die Arena – eine Botschaft an alle: „Wir packen Hamburg wieder auf die Karte!“
Willoughby feiert mit einem knalligen sieg
Im sechsten Anlauf schenkten die Türme ihrem Boss Marvin Willoughby zum 48. Geburtstag den ersten BBL-Heimsieg gegen den Erzrivalen Niners Chemnitz mit einem klaren 86:69 (40:37). Dieser Sieg ist nicht nur ein Erfolg für das Team, sondern auch ein Zeichen der Moral und des Kampfgeistes. Die Fans tobten und feierten eine unglaubliche Wende!
Fünf siege in serie – der aufwind ist spürbar
Die Mannschaft arbeitet sich mit dem fünften Pflichtspielerfolg in Folge ein kleines Stückchen von den Abstiegsrängen weg. Die Duelle mit den Sachsen waren schon in der zweiten Liga hitzig, und seit die Towers 2019 den Niners in deren eigener Halle den Aufstieg verweigerten, ist die Rivalität persönlich geworden. Die Atmosphäre war elektrisierend und spiegelte die Bedeutung dieses Spiels wider.
Chaos beim gegner: chemnitz ohne stars
Während die Towers nun den Aufwind genießen, geht es für die Syntainics MBC weiter bergab. Auch ein Trainerwechsel konnte den Abwärtstrend nicht stoppen. Sie verloren ihr erstes Spiel unter Silvano Poropat gegen Oldenburg mit 84:90. Die Niners Chemnitz hingegen mussten ohne ihre verletzten Schlüsselspieler Amadou Sow (Schulter), John Newman (Oberschenkel) sowie Kaza Kajami-Keane (Infekt) auskommen. Trainer Rodrigo Pastore konnte lediglich eine Achter-Rotation aufbieten.
Maronka kehrt zurück – ein wichtiger faktor
Die Towers hingegen konnten zum ersten Mal in dieser Saison mit einem vollständigen Kader antreten, dank der Rückkehr von Zsombor Maronka nach einer monatelangen Auszeit wegen einer Knöchelverletzung. Trotzdem erwischten sie zunächst einen schlechten Start und lagen schnell mit 13:4 (8.) zurück. Die Offensive hakte, und nur zwei von 16 Würfen fanden ihr Ziel. Doch Trainer Benka Barloschky beruhigte das Team und behielt Recht.
Dominanz unter den brettern und spielmacher-stärke
Maronka eröffnete das zweite Viertel mit zwei Dreiern in Folge und leitete eine 12:0-Serie ein, die den Hamburgern zur Halbzeit die Führung bescherte (40:37). Nach 30 Minuten gab es erstmals stehende Ovationen für die Türme, die das dritte Viertel mit 26:13 gewannen. Sie dominierten die Rebound-Statistik mit 46:31. Devon Daniels war mit 25 Punkten erneut Topscorer und zeigte eine herausragende Leistung.
Die kabine feiert – musik und teamgeist
Hamburgs Kabinen-DJ LJ Thorpe sorgte nicht nur mit einer neuen Frisur für Aufsehen, sondern brachte auch seine Musikbox aufs Feld und spielte den Song „The Man I Need“ von Olivia Dean. „Wir hören das Lied sehr viel in der Kabine. Wir alle sind dieser Mann. Das ist das Ding. Wir tragen alle mit unterschiedlichen Sachen dazu bei. Wir müssen jeder der Mann sein, den wir alle brauchen.“ – ein klares Zeichen des Teamgeistes und der Zusammengehörigkeit.
