Romina power bricht das herz: geständnisse über al bano und die verschwundene ylenia

Mailand – Ein Interview, das die italienische Öffentlichkeit in Atem hält: Romina Power brach im Gespräch mit Francesca Fagnani bei „Belve“ emotional zusammen und offenbarte Details aus ihrem bewegten Leben, die bis dato im Verborgenen lagen. Von LSD-Trips in den 70er Jahren bis hin zu den tiefsten Verlusten – Power ließ Einblicke zu, die das Bild der stets gefassten Sängerin nachhaltig verändern.

Die wilden zeiten in london: drogen und erinnerungslücken

Die 74-Jährige sprach offen über ihre Erfahrungen in den Swinging Seventies in London, wo sie dem Rausch des Lebens und den Experimenten mit LSD nicht abgeneigt war. „Ich habe nur wenige Erinnerungen, es ist etwas, das die Erinnerung auslöscht“, gestand sie mit einem bittersüßen Lächeln. Die ausgelassenen Nächte und die Freiheit jener Zeit hinterließen tiefe Spuren in ihrem Gedächtnis, die bis heute nicht vollständig aufgearbeitet sind. Ein besonders verstörender Einblick betraf die angebliche Vergabe von Drogen durch ihre Mutter, Linda Christian, im Umfeld des jordanischen Königs Hussein – ein Kapitel, das Power mit schmerzhaften Erinnerungslücken konfrontiert.

Die unaufhörliche suche nach ylenia: ein schmerz, der nicht vergeht

Die unaufhörliche suche nach ylenia: ein schmerz, der nicht vergeht

Der emotionalste Moment des Abends war zweifellos die Auseinandersetzung mit dem Verschwinden ihrer Tochter Ylenia im Jahr 1993 in New Orleans. Tränen liefen über Romina Powers Gesicht, als sie betonte, dass sie die Hoffnung aufrichtig nicht aufgeben würde. „Ich spreche immer von Ylenia, weil ich weiß, dass sie irgendwo ist“, sagte sie mit fester Stimme, angetrieben von einer tiefen inneren Überzeugung und Kontakten zur spirituellen Welt. „Ich spüre es, ich habe Träume und habe auch mit Menschen gesprochen, die übernatürliche Kräfte haben.“

Das ende einer liebe: al bano und der fehlende halt

Das ende einer liebe: al bano und der fehlende halt

Der Schmerz um Ylenia wurde zum entscheidenden Faktor, der das Verhältnis zu Al Bano belastete und schließlich zur Trennung führte. Power schilderte mit tiefer Enttäuschung, wie ihr Mann in der Krise zur Seite stand. „Wenn man denkt, einen Pfeiler an seiner Seite zu haben und dann im Moment, in dem man sich darauf verlassen möchte, nichts da ist, dann ändert sich alles“, erklärte sie mit gebrochener Stimme. Die Erkenntnis, dass Al Bano nicht der Halt war, den sie in ihrer größten Not benötigte, markierte den Wendepunkt in ihrer Beziehung.

Die schwierigen anfänge und die unerfüllte sehnsucht nach romeo und julia

Das Interview beleuchtete auch Romina Powers schwierige Anfänge im Filmgeschäft. Als Jugendliche wurde sie von ihrer Mutter dazu gedrängt, in erotischen Filmen mitzuspielen, ein Schicksal, das sie heute mit Bitterkeit bedauert. „Ich hätte das am liebsten vermieden, ich hätte Romeo und Julia machen wollen“, gestand sie mit einem Seufzer. Die finanzielle Notlage der Familie zwang sie jedoch zu diesen Auftritten, die ihre Jugend nachhaltig prägten. Trotz all der Höhen und Tiefen, der Lieben und Verluste, räumte Power ein, dass sie nach der Trennung von Al Bano nie wieder eine vergleichbare Liebe erfahren hat. „Nach Al Bano habe ich keine Liebe mehr gespürt“, schloss sie mit einem Hauch von Melancholie, ohne jedoch die Hoffnung auf eine bessere Zukunft zu verlieren.