Sensationell! schmidbauer gewinnt high diving weltcup-debüt

Fort Lauderdale – Ein Traum wurde wahr: Iris Schmidbauer hat in Fort Lauderdale ihren ersten Weltcup-Sieg im High Diving errungen. Die 31-Jährige dominierte das Feld aus einer Höhe von 20 Metern und ließ die Konkurrenz hinter sich, darunter auch die zweifache Weltmeisterin Molly Carlson.

Europameisterin triumphiert nach langer reise

Europameisterin triumphiert nach langer reise

Die Leistung von Schmidbauer ist umso bemerkenswerter, wenn man bedenkt, dass sie im vergangenen Jahr wieder in den Wettkampfbetrieb zurückkehrte – nur wenige Monate nach der Geburt ihrer Tochter. Elf Monate nach der Geburt bestritt sie bereits ihre fünfte Weltmeisterschaft in Singapur. Die Entscheidung, trotz familiärer Verpflichtungen auf höchstem Niveau zu kämpfen, hat sich nun ausgezahlt. „Ich wusste immer, dass ich das Potenzial habe, aber jetzt konnte ich es endlich mal im Wettkampf zeigen“, strahlte die Europameisterin von 2022 nach ihrem Triumph.

Mit einer Gesamtpunktzahl von 329,45 Punkten setzte sich Schmidbauer gegen ein starkes Feld durch. Die Kanadierin Molly Carlson, die in den Jahren 2023 und 2024 die Weltmeisterschaften für sich entscheiden konnte, musste sich diesmal mit dem zweiten Platz zufrieden geben. Die Atmosphäre war elektrisierend, und Schmidbauer schien davon nur noch beflügelt zu werden. „Es ist ein Traum, der wahr wird, dass ich alles so zusammensetzen konnte und das noch mit meiner Tochter an meiner Seite erlebe“, so Schmidbauer sichtlich überwältigt. „Ich bin immer noch etwas sprachlos, dass ich gerade die Nummer eins in der Welt bin.“

Die Zahl, die für sich spricht: 329,45 – die Punktzahl, mit der Iris Schmidbauer die Konkurrenz im ersten Weltcup-Stopp dieser Saison übertraf. Ein Ergebnis, das nicht nur ihre sportliche Klasse, sondern auch ihren unbändigen Willen unterstreicht. Die High Diving Szene hat eine neue Königin.