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Ein furioser 2:0-Erfolg gegen Norwegen katapultiert das deutsche Frauen-Nationalteam direkt zur Weltmeisterschaft 2027 nach Brasilien! Vor 33.425 begeisterten Zuschauern demonstrierte das Team von Christian Wück eine beeindruckende Leistung und sicherte sich damit den Gruppensieg. Die Freude ist riesig – Rio, wir kommen!

Hommage an die olympiasiegerinnen, triumph auf dem platz

Hommage an die olympiasiegerinnen, triumph auf dem platz

Die Partie war nicht nur ein wichtiger Schritt zur WM-Qualifikation, sondern auch ein würdiges Jubiläum für die Spielerinnen des goldenen Teams von 2016. Zehn Jahre nach dem historischen Sieg im Maracanã-Stadion von Rio de Janeiro, dem letzten großen Titel für eine deutsche Frauen-Nationalmannschaft, wurde die Mannschaft geehrt. Der Ort des Triumphes wird 2027 Schauplatz des WM-Finales sein – eine willkommene Symbolik für die ambitionierten Ziele des aktuellen Teams.

Die ersten 15 Minuten waren von leichten Schwächen geprägt. Die DFB-Mädels benötigten eine Weile, um ins Spiel zu finden und gerieten in der Defensive kurzzeitig unter Druck. Doch dann folgte eine beeindruckende Aufholjagd, die die norwegischen Gegenspielerinnen schwindlig spielte.

Marie Müller, im Februar 2025 bereits im Nationalteam, aber durch eine Kreuzbandverletzung ausgebremst, feierte ein wahres Debüt-Märchen. In der 17. Minute gelang ihr der Treffer zum 1:0: Carlotta Wamser spielte die Kugel in die Mitte, Linda Dallmann verlängerte, und Müller schlenzte den Ball mit links unter die Latte. Ein Traumtraffer, der ihre lange und schwierige Rückkehr von der Verletzung besiegelt. Der 25-Jährige zeigte, was in ihr steckt, nachdem sie sich bei ihrem Klub Portland in den USA wieder in Topform gespielt hatte.

Nur zehn Minuten später erhöhte Carlotta Wamser auf 2:0. Dallmann dribbelte über den halben Platz und spielte klug in den Strafraum. Wamser nahm den Ball direkt und traf ins lange Eck – ein Kunstschuss der Leverkusenerin. Die Fans sangen begeistert, und die Freude war unverkennbar.

Es gab einen Moment der Verunsicherung: In der 41. Minute erzielte Signe Gaupset durch eine starke Kombination den Anschlusstreffer für Norwegen. Doch das Schiedsrichterteam entschied fälschlicherweise auf Abseits. Ein klarer Fehler, der jedoch aufgrund des fehlenden Videobeweises nicht korrigiert werden konnte. Ein ärgerlicher Moment, der die Spannung zusätzlich steigerte.

Ann-Katrin Berger, Deutschlands Nummer 1, bewies einmal mehr ihre Klasse. Trotz einer Bauchprellung und einer schmerzhaften Trainingswoche hielt sie mehrfach glänzend und verhinderte weitere Gegentreffer. Ihre Leistung war schlichtweg herausragend.

Die starke Wamser verpasste es in der 73. Minute nur knapp, ihren zweiten Treffer des Abends zu erzielen, als sie die Latte traf. Doch der Jubel der Fans ließ nicht lange auf sich warten: „Oh, wie ist das schön!“

Das Team von Christian Wück hat eine beeindruckende Leistung gezeigt und den verdienten Gruppensieg gefeiert. Mit diesem Sieg hat sich die deutsche Frauen-Nationalmannschaft nicht nur für die Weltmeisterschaft 2027 qualifiziert, sondern auch bewiesen, dass sie zu den Top-Teams der Welt gehört. Die Reise nach Brasilien kann beginnen – und das Team ist bereit, Geschichte zu schreiben. Der Traum vom WM-Titel lebt!