Sensation in rom: basiletti schlägt tomljanovic und schreibt tennisgeschichte!
Ein Traum wurde wahr! Die junge Italienerin Noemi Basiletti hat bei den diesjährigen Internationalen Rom eine Sensation perfekt gemacht und die erfahrene Australierin Ajla Tomljanovic mit 7:5 und 6:4 bezwungen. Ein Sieg, der nicht nur ihre Karriere, sondern auch die italienische Tennislandschaft auf neue Höhen katapultieren könnte.

Vom itf-kreis zu den stars: basilettis unglaublicher aufstieg
Noemi Basiletti, gerade einmal 20 Jahre alt und Weltranglistenplatz 427, startete ihre Reise in die Welt des professionellen Tennis in den unteren Rängen des ITF-Zirkus. Vier Halbfinals, darunter ein W35-Turnier in Monastir, zeigten bereits ihr Potential, doch niemand ahnte, was in Rom folgen würde. Der Weg führte über die Pre-Qualifikationen, eine Wildcard für die Qualifikation und schließlich den Einzug ins Hauptfeld – ein unglaublicher Coup, der nun mit dem Sieg gegen Tomljanovic gekrönt wurde.
Die Entscheidung fiel nach Unterbrechung: Das Match war bereits am Vortag aufgrund von Regen unterbrochen worden, als Basiletti mit 5:3 im ersten Satz führte. Die Wiederaufnahme offenbarte eine kämpfende Tomljanovic, die jedoch dem unbändigen Willen der jungen Italienerin nicht mehr viel entgegen setzen konnte. „Ich habe im ersten Satz gemerkt, dass sie zurückschlagen könnte, aber ich habe versucht, jeden Punkt zu fühlen und am Ende war es ein Erfolg“, so Basiletti nach dem Match.
Basiletti profitierte von ihrer Zeit in der Rafa Nadal Akademie, wo sie von 14 bis 18 Jahren trainierte und eine Bourse erhielt. „Das war eine unvergessliche Zeit, die mich sowohl sportlich als auch persönlich geprägt hat“, erinnert sie sich. Aktuell wird sie von Federico Maccari, dem Cognato von Juventus-Star Leonardo Bonucci, trainiert. „Mit Federico habe ich eine sehr gute Beziehung entwickelt. Er versteht mich und weiß, wie er mich auf dem Platz verbessern kann“, schwärmt Basiletti.
Inspiration und Vorbilder: Während sie einst die Spielweise von Flavia Pennetta bewunderte, schöpft Basiletti heute Inspiration aus Jessica Pegula. „Wir haben ein ähnliches Spielverständnis, und Flavia war immer ein Vorbild für mich – ihre Art, auf dem Platz zu agieren, war beeindruckend.“
Im nächsten Duell wartet nun Elina Svitolina, Weltranglistenplatz 10. Basiletti blickt jedoch unbesorgt der Herausforderung entgegen. „Ich habe das Tableau noch gar nicht angeschaut. Ich will mich nur amüsieren, zeigen, was ich kann und von allen Spielerinnen hier in Rom lernen.“
Noemi Basiletti hat bewiesen, dass mit Talent, harter Arbeit und einem unerschütterlichen Glauben an sich selbst alles möglich ist. Ihr Sieg in Rom ist nicht nur ein Triumph für sie persönlich, sondern auch ein Hoffnungsschimmer für das italienische Tennis.
