Scm gegen barcelona: matchball für den gruppensieg wartet
Donnerstagabend, 20:45 Uhr, Magdeburg. Der SC Magdeburg hat die Chance, mit einem einzigen Sieg den Gruppensieg in der Champions League zu zementieren – und der Gegner heißt FC Barcelona. Kein Zufall, kein Geschenk. Ein Matchball, den sich die Grün-Roten durch eine beinahe makellose Gruppenphase hart erarbeitet haben.
Wie magdeburg an diesen punkt gelangte
Die Bilanz der Elbstädter in der Gruppe B spricht für sich. Das Hinspiel in Barcelona gewann der SCM mit 22:21 – ein knappes, aber nervenstärkendes Ergebnis. Lediglich beim 29:29 gegen Wisla Plock ließ der Titelverteidiger erstmals Punkte auf der Straße liegen. Ansonsten: Dominanz pur. Mit einem Heimsieg gegen die Katalanen wäre der SCM in der Tabelle nicht mehr einzuholen.

Was barcelona so gefährlich macht
Wer glaubt, Barcelona sei nur ein Prestigegegner auf dem Papier, irrt gewaltig. Die Katalanen sind seit 2011 ununterbrochener Serienmeister in der spanischen Liga ASOBAL und haben sich auf europäischer Ebene bereits elfmal den Champions-League-Titel gesichert, zuletzt 2024. Das Starensemble liest sich wie ein Who's who des Welthandballs.
Im Tor steht Emil Nielsen, dänischer Europameister. Auf dem rechten Flügel verwandelt Aleix Gómez nahezu 80 Prozent seiner Würfe – eine Quote, die selbst erfahrene Torhüter schwindelig macht. Am Kreis lauert Ludovic Fabregas, 1,98 Meter Handball-Intelligenz. Und dann ist da noch Dika Mem. Der französische Linkshänder hat in seiner Karriere buchstäblich alles gewonnen, gilt als einer der besten Rückraumspieler der Welt – und wechselt im Sommer 2027 zu den Füchsen Berlin. Für Magdeburg bedeutet das: Der Mann spielt noch für Barcelona, und er wird motiviert sein.

Wiegert setzt klare prioritäten
Trainer Bennet Wiegert genießt die Situation sichtlich. „Fantastisch, um den Gruppensieg zu spielen
