Schwere verletzungen bei olympia: chinas kombinierer stürzt und kämpft sich ins ziel
Dramatischer sturz im olympischen wettbewerb
Ein schrecklicher Sturz überschattete am Mittwoch den Wettkampf in der Nordischen Kombination bei den Olympischen Winterspielen. Zihe Zhao (25) aus china stürzte während der Abfahrt und zog sich schwere Verletzungen im Gesicht zu. Mit blutverschmiertem Gesicht erreichte er als Letzter die Ziellinie. Das Bild des verletzten Athleten ging um die Welt und sorgte für große Besorgnis.

Erste hilfe und beruhigende worte
Unmittelbar nach seinem Zieleinlauf erhieltZhao ärztliche Betreuung. Lukas Pecher (33), der Mannschaftsarzt des deutschen Teams, leistete die erste medizinische Versorgung. Eine Betreuerin aus dem chinesischen Team versicherte gegenüber BILD: „Ihm geht es den Umständen entsprechend gut. Er wurde behandelt und muss sich jetzt erst einmal erholen.“ Die Sorge um den Athleten war jedoch groß.

Erfahrung und schwierige bedingungen
Zihe Zhao ist kein Neuling in der Nordischen Kombination. Er nahm bereits bei den Olympischen Spielen vor vier Jahren in Peking teil und gehört regelmäßig zum Weltcup-Feld. Julian Schmid (26), deutscher Kombinierer, erklärte nach dem Wettkampf die schwierigen Streckenverhältnisse: „Die Abfahrten waren extrem schwierig. Der Untergrund war tief und von den Bedingungen her wechselnd. Ihm hatte es dabei den Ski weggezogen.“
Start beim einzelwettbewerb nicht gefährdet
Trotz des schrecklichen Sturzes und der Verletzungen scheint ein Start von Zhao beim Einzelwettbewerb von der Großschanze am Dienstag nicht gefährdet zu sein. Er erreichte das Ziel mit über zwölf Minuten Rückstand als Letzter. Es bleibt abzuwarten, wie er sich von den Verletzungen erholen wird.
Deutsche kombinierer streben nach besserung
Auch das deutsche Team blickt nach vorn und strebt nach besseren Ergebnissen. Beim Sieg des Norwegers Jens Luraas Oftebro (25) wurde Johannes Rydzek (34) mit Platz acht bester Deutscher. Enttäuschend verlief der Wettkampf für Medaillenanwärter Vinzenz Geiger (28), der auf Rang 10 zurückfiel – mit fast zwei Minuten Rückstand auf die Spitze.
Geigers selbstkritik und frenzels analyse
Geiger analysierte seinen Auftritt selbstkritisch: „Das war nicht mein Tag. Ich habe mich nicht gut gefühlt. Man muss 100 Prozent fit sein. Ich konnte das Tempo nicht mitgehen. Als ich wusste, es wird nichts, habe ich abreißen lassen und bin einfach nur das Rennen zu Ende gelaufen. Mit dem Kopf bin ich schon auf der Großschanze. Ich will Medaillen!“ Bundestrainer Eric Frenzel (37) zeigte sich ebenfalls enttäuscht: „Scheinbar waren wir energetisch nicht auf dem Niveau um ganz vorn mithalten zu können. Es war ein sehr langes, hartes Rennen.“
Ausblick auf die großschanze
Die deutschen Kombinierer werden hart arbeiten, um sich für die Wettbewerbe auf der Großschanze zu verbessern. Der Fokus liegt nun auf der Regeneration und der Vorbereitung auf die kommenden Herausforderungen. Man hofft, dass sich die Leistungen stabilisieren und die erhofften Medaillen noch erreichbar sind. Die Verletzung von Zihe Zhao mahnt jedoch, dass Sicherheit im Sport immer oberste Priorität haben muss.
