Schweizer traum platzt: muheims patzer kostet wm-chance!

Schock in der WM 2026! Nur wenige Minuten vor dem erhofften Sieg gegen Katar schlug Miro Muheim, Linksverteidiger des Hamburger SV, völlig unglücklich zu und bescherte den Schweizern ein bitteres 1:1 Unentschieden. Ein Eigentor, das mehr als nur zwei verlorene Punkte bedeutet könnte.

Die bittere ente: wie muheim alles versetzte

Die Partie schien geradewegs auf einen Schweizer Sieg zuzulaufen. Breel Embolo hatte die Führung per Elfmeter erzielt, und die Mannschaft von Murat Yakin kontrollierte das Spielgeschehen. Doch die vierte Minute der Nachspielzeit brachte das Aus für die Schweizer Hoffnungen. Ein Kopfball von Katars Boualem Khoukhi wurde von Muheim, der erst kurz zuvor eingewechselt worden war, unglücklich ins eigene Netz gefälscht. Ein einziger Moment der Unachtsamkeit, der eine ansonsten starke Leistung zunichte machte.

Mats Hummels, Weltmeister von 2014, zeigte wenig Verständnis für Muheims Aktion im MagentaTV-Interview. „Er springt, ich wollte erst sagen, zu spät hoch. Aber es sieht fast so aus, als würde er gar nicht hochspringen. Du musst als Verteidiger den Ball immer am höchsten Punkt attackieren.“ Der ehemalige Innenverteidiger betonte, dass Muheim stattdessen ein paar Schritte entgegengehen und abspringen hätte müssen. Der HSV-Verteidiger scheint sich in einer Zwickmühle befunden zu haben.

Kapitän Granit Xhaka ließ ebenfalls keine Zweifel an seiner Enttäuschung. „Wir müssen clever und erfahren genug sein, um dieses Spiel einfach mit nach Hause zu nehmen. Am Ende musst du die Positionen mehr respektieren und das tun, was der Trainer verlangt.“ Xhaka forderte mehr Disziplin und betonte, dass es nicht darum gehe, der „Showmaker“ zu sein, sondern dem Team zu dienen.

Mehr als nur punkte: der finanzielle faktor

Mehr als nur punkte: der finanzielle faktor

Für Miro Muheim persönlich ist die WM ein zweischneidiges Schwert. Einerseits dürfte der Traum vom WM-Einsatz geplatzt sein, andererseits steht für den Linksfuß mehr auf dem Spiel als nur der sportliche Erfolg. Sein Vertrag beim HSV läuft 2027 aus, und die Hamburger sehen in einer starken WM-Leistung die ideale Gelegenheit, eine Ablösesumme zu erzielen. Geht der Plan nicht auf, könnte Muheim im Sommer gegen seinen Willen verkauft werden – eine ironische Wendung für einen Spieler, der sich so sehr auf dieses Turnier gefreut hatte.

Die nächste Chance zur Wiedergutmachung für die Schweiz und Muheim selbst bietet sich am 18. Juni gegen Bosnien. Ob der HSV-Verteidiger dann erneut in der Startelf stehen wird, bleibt abzuwarten. Fest steht: Der Druck ist enorm, und die Blamage von Katar wird lange nachwirken.