Schweizer ski-team: medaillenhoffnungen und analyse für die super-g rennen

Schweizer ski-team: medaillenhoffnungen und analyse für die super-g rennen

Die ersten Medaillen sind bereits im Schnee versunken, doch die Weltcup-Saison ist noch lange nicht vorbei! Besonders spannend wird es nun mit den bevorstehenden Super-G Rennen in Bormio und Cortina d'Ampezzo. Die Schweizer Ski-Nationalmannschaft reist mit hohen Erwartungen an, und wir werfen einen detaillierten Blick auf die Kandidaten für Edelmetall. Als leidenschaftlicher Sportexperte von TSV Pelkum Sportwelt analysiere ich hier die Stärken und Schwächen der Schweizer Athleten.

Herren: odermatt als topfavorit, aber wer folgt?

Allen voran ist natürlich Marco Odermatt der klare Favorit. Seine Dominanz in dieser Disziplin ist beeindruckend. Er beherrscht die Technik und zeigt Kurvenläufe, die seinesgleichen suchen. Allerdings gab es in Bormio im Winter 2024/2025 eine kleine Überraschung: Odermatt wurde nur Fünfter. Dennoch sprechen viele Faktoren für einen Triumph in diesem Jahr.

Stefan rogentin: konstanz als trumpf

Stefan rogentin: konstanz als trumpf

Stefan Rogentin konnte in den Abfahrten in Bormio noch nicht vollends überzeugen, doch der Super-G ist seine Paradedisziplin. Er zeigt eine bemerkenswerte Konstanz, auch wenn ihm der ganz große Ausreißer nach oben bisher fehlte. Eine Medaille bei Olympia ist durchaus realistisch, auch wenn er nicht der größte Trumpf im Schweizer Team ist.

Alexis monney: aufwärtstrend und streckenkenntnisse

Alexis monney: aufwärtstrend und streckenkenntnisse

Auch wenn der Super-G nicht seine stärkste Disziplin ist, ist Alexis Monney in guter Form. Die Strecke in Bormio liegt ihm, und er hat bei den Abfahrten bewiesen, dass er zu den Top-Fahrern gehört. Entscheidend wird sein, den oberen Streckenabschnitt zu meistern, wo er bisher Zeit verloren hat. Gelingt ihm der perfekte Start, ist eine Olympiamedaille in Reichweite.

Franjo von allmen: goldrausch und mentale stärke

Franjo von allmen: goldrausch und mentale stärke

Franjo von Allmen ist der erste Schweizer, der zwei Goldmedaillen im Ski Alpin gewinnen konnte. Kann er nur wenige Tage später nachlegen und die dritte Medaille holen? Die Voraussetzungen sind gut, denn er fühlt sich auf der Stelvio-Piste wohl. Die Frage ist, ob die vielen Emotionen und Zeremonien seine Energiereserven nicht etwas leeren. Mit vollem Fokus und Energie wird er aber zweifellos um die Medaillen kämpfen.

Damen: herausforderungen und hoffnungen

Beim Schweizer Damenteam sieht die Situation etwas anders aus. Das Abfahrtsresultat war schwach, und die Hoffnungen ruhen nun auf anderen Schultern. Janine Schmitt steht noch am Anfang ihrer Karriere und eine Top-Platzierung wäre eine große Überraschung. Das gilt auch für den Super-G.

Jasmine flury: erfahrung und formkurve

Jasmine Flury gewann 2023 Gold bei der Ski-Weltmeisterschaft in der Abfahrt. Im Super-G stand sie bisher nur einmal auf dem Podest. Angesichts ihrer aktuellen Form ist es jedoch unwahrscheinlich, dass sie in Cortina in die vorderen Ränge fahren wird.

Malorie blanc: überraschungssieg und mentale belastung

Malorie Blanc sorgte für eine große Überraschung mit ihrem Sieg in Crans-Montana. Allerdings liegt ihr das Streckenprofil in Cortina etwas weniger, und es gibt Anzeichen für eine mentale Erschöpfung. Dennoch darf man auf ein gutes Ergebnis hoffen.

Corinne suter: comeback mit fragezeichen

Corinne Suter wäre normalerweise eine Medaillenkandidatin, doch eine Verletzung hat sie zurückgeworfen. Ihr fehlt noch ein Top-Ergebnis seit ihrem Comeback. Dennoch darf man sie nie abschreiben, denn bei Großanlässen kann man immer auf sie zählen. Sie mag Cortina und hat dort bereits Erfolge gefeiert.

Die kommenden Tage werden zeigen, ob die Schweizer Ski-Nationalmannschaft ihre hohen Erwartungen erfüllen kann. Wir bleiben dran und berichten live von den Rennen!