Schweizer ski-stars im riesenslalom-fokus: olympia-hoffnungen und aktuelle form
- Olympia-rennen rücken näher: schweizer riesenslalom-team im visier
- Thomas tumler: auf der suche nach der perfekten fahrt
- Luca aerni: der überraschende riesenslalom-spezialist
- Loïc meillard: der formstarke mit olympia-ambitionen
- Marco odermatt: der unangefochtene primus
- Damen-team: piller, kasper, holdener und rast – die hoffnungsträgerinnen
- Blick auf die konkurrenz und die kommenden rennen
Olympia-rennen rücken näher: schweizer riesenslalom-team im visier
Die Geschwindigkeitsparty der alpinen Ski-Welt ist vorbei, nun stehen die technischen Disziplinen im Mittelpunkt der Olympischen Spiele 2026. Insbesondere die Riesenslalom-Rennen bei Damen und Herren am kommenden Wochenende ziehen die Aufmerksamkeit auf sich. Die Schweizer Mannschaft schickt ein starkes Aufgebot ins Rennen, gespickt mit erfahrenen Routiniers und aufstrebenden Talenten. Die Erwartungen sind hoch, und die Konkurrenz verspricht spannende Duelle.

Thomas tumler: auf der suche nach der perfekten fahrt
Für Thomas Tumler verlief die Saison 2024/25 zunächst wie im Traum. Der erste Weltcupsieg war ein Meilenstein, gefolgt von zwei Silbermedaillen bei der Weltmeisterschaft im Team-Event und im Riesenslalom. In dieser Saison kämpft der 36-Jährige jedoch mit der Konstanz. Oft gelingt ihm nur ein guter Lauf, aber selten zwei überzeugende Durchgänge. Der Olympia-Riesenslalom wäre der ideale Zeitpunkt, um dies zu ändern und seine Klasse zu beweisen.

Luca aerni: der überraschende riesenslalom-spezialist
Luca Aerni hat sich in dieser Saison zu einer echten Riesenslalom-Überraschung entwickelt. Vor zwei Jahren war es noch eine Meldung wert, wenn der Kombi-Weltmeister von 2017 den zweiten Lauf erreichte. Im vergangenen Jahr verbesserte er sich auf einen vierten Platz und konnte diese Saison bestätigen, dass er im Riesenslalom immer besser zurechtkommt. Sein zweiter Platz in Val d'Isère war ein beeindruckender Beweis seiner aktuellen form.
Loïc meillard: der formstarke mit olympia-ambitionen
Loïc Meillard erlebt eine starke Saison. Nach einem holprigen Start mit Plätzen 14, 18 und 9 gelang ihm in Val d'Isère der Befreiungsschlag mit einem Sieg. Seitdem läuft es sehr gut für den Schweizer. Er verpasste zwar in Alta Badia und Adelboden das Podest, konnte aber die Olympia-Hauptprobe in Schladming für sich entscheiden. Damit hat er sich auf Rang 3 der Riesenslalom-Wertung vorgearbeitet.
Marco odermatt: der unangefochtene primus
Marco Odermatt ist der klare Favorit im Riesenslalom. Nicht nur im Schweizer Team, sondern auch im Weltcup ist der Nidwaldner der unangefochtene Beste. Mit über hundert Punkten Vorsprung zwei Rennen vor Schluss hat er die Führung in der Wertung fest im Griff. Die Siege in Sölden, Beaver Creek und Adelboden unterstreichen seine Dominanz. Hinzu kommen das Selbstvertrauen von Silber in der Team-Kombi und Bronze im Super-G.
Damen-team: piller, kasper, holdener und rast – die hoffnungsträgerinnen
Auch im Damen-Riesenslalom schickt die Schweiz ein starkes Team ins Rennen. Sue Piller hat sich mit einem starken Ergebnis in Spindlerau das Olympia-Ticket gesichert. Vanessa Kasper und Wendy Holdener komplettieren das Aufgebot. Besonders hervorzuheben ist Camille Rast, die die Verletzung von Lara Gut-Behrami hervorragend kompensiert hat und sich zu einer echten Medaillenkandidatin entwickelt hat. Sie ist sowohl im Slalom als auch im Riesenslalom stark und könnte für eine Überraschung sorgen.
Blick auf die konkurrenz und die kommenden rennen
Die Konkurrenz im Riesenslalom ist groß, aber das Schweizer Team ist bestens gerüstet, um mitzuhalten. Die kommenden Rennen werden zeigen, ob die Schweizer ihre starken Leistungen bestätigen können und um Medaillen kämpfen werden. Die Vorfreude auf die Olympischen Spiele ist groß, und die Fans dürfen sich auf spannende Wettkämpfe freuen. Die Olympia-Hauptprobe in Schladming hat gezeigt, dass die Schweizer auf dem richtigen Weg sind.
