Schweizer shootingstar begeistert bayern-legenden: manzambi auf dem zettel?
Die Fußballwelt diskutiert: Johan Manzambi, der junge Offensivmann des SC Freiburg, hat gerade drei ehemalige Bayern-Stars in Atem gehalten. Sein fulminanter Einzug in die DFB-Pokalarena könnte seine Karriere entscheidend beflügeln – und ihn auf dem Zettel der größten Vereine Europas landen lassen.
Müller empfiehlt transfer: "schaut euch diesen spieler an!"
Was wäre, wenn Murat Yakin in der 72. Minute einen anderen Spieler eingewechselt hätte? Diese Frage stellen sich nun viele, nachdem Manzambi in seinem ersten Einsatz für die Nationalmannschaft mit einem Doppelpack für Aufsehen gesorgt hatte. Der 21-Jährige bewies blitzschnelle Entscheidungsfindung und eiskalte Nerven, als er die Führung für die Schweiz markierte und damit den Grundstein für den deutlichen 4:1-Sieg gegen Bosnien legte. Thomas Müller, der als TV-Experte im Einsatz war, zeigte sich begeistert und sprach eine deutliche Empfehlung aus: "Er ist einer – und jetzt können wir auch mal eine Schlagzeile machen – den sich der FC Bayern mal genauer anschauen sollte."
Die Worte des Rekordnationalspielers hallen nach. Denn Müller ist bekannt für sein gutes Gespür für Talente. Und er ist nicht der Einzige, der von Manzambis Leistungen beeindruckt ist. Auch Mats Hummels, der ehemalige Innenverteidiger von Borussia Dortmund, schloss sich der Begeisterung an. Mit einem Augenzwinkern konterte er: "Oder der BVB!" – was für Gelächter in der Runde sorgte.

Kreativität und variabilität: schweinsteiger ist begeistert
Hummels lobte Manzambis Kreativität und vielseitiges Spiel: "Er ist ganz klar der Kreativste in der Offensive. Er war immer der, der Aktionen initiiert hat und mit seiner individuellen Qualität am meisten kreiert hat." Auch Bastian Schweinsteiger, ein weiterer Bayern-Schwergewicht, zeigte sich beeindruckt. "Manchmal brauchst du nur ein paar Minuten, um ein Spiel zu verändern. Johan Manzambi kam in der 72. Minute, traf doppelt und erzwang übrigens noch eine Rote Karte. Merkt euch diesen Namen!", schrieb der Weltmeister von 2014 auf X.
Müller betonte zudem Manzambis unglaubliche Flexibilität. Der junge Mann kann auf der Sechs, Acht und Zehn spielen – und sogar als Stürmer eingesetzt werden. "Er ist ein Spieler, der kann auf der Sechs spielen, auf der Acht spielen und auf der Zehn spielen. Er hat die Neun auf dem Rücken. Vielleicht können wir ihn auch als Stürmer verkaufen. Auf jeden Fall ein sehr guter Spieler für die Schweiz“, so Müller. Die Schweiz, die dank Manzambis Leistung nun hervorragende Chancen auf den Einzug ins Sechzehntelfinale hat, trifft am Mittwoch auf Kanada. Ob Manzambi dann in der Startelf stehen wird, bleibt abzuwarten. Eines ist jedoch sicher: Sein Name wird in den kommenden Transferperioden häufig fallen.
Die Frage ist nicht, ob sich die Top-Klubs Europas um ihn bemühen werden, sondern wann. Der SC Freiburg hat einen Spieler im Portfolio, der das Potenzial hat, die Bundesliga und darüber hinaus zu begeistern – und die Transfermarkt-Experten in helle Aufregung zu versetzen.
