Schweizer olympia-kader: wo kommen unsere eishockey-stars her?

Schweizer olympia-kader: die wurzeln unserer eishockey-stars

Mit den Olympischen Spielen vor der Tür werfen wir einen Blick auf die Ausbildungsvereine der Schweizer Hockey-Olympioniken. Es zeigt sich deutlich: Einige Vereine haben einen herausragenden Beitrag zur Entwicklung der heutigen Stars geleistet. Besonders die ZSC Lions stechen hier hervor, aber auch andere Klubs haben wichtige Rollen gespielt.

Bewertung der ausbildungsvereine

Die Bewertung basiert auf den Jugendteams ab der U15. Hat ein Spieler seine Juniorenzeit bei zwei Vereinen absolviert, erhalten beide Teams einen halben Punkt. Für die Bewertung zählen ausschließlich Juniorenteams aus den beiden höchsten Schweizer Ligen. Das Ergebnis zeigt, welche Vereine wirklich Talente fördern und an die Weltspitze bringen.

Ehc visp: ein swiss-league-überraschung

Ehc visp: ein swiss-league-überraschung

Mit 0,5 Punkten schafft es der EHC Visp in die Liste. Der Verein spielte eine wichtige Rolle in der Ausbildung von Nico Hischier. Bis zur U17 spielte der Walliser in Visp, bevor er zum SC Bern wechselte. Hischier absolvierte sieben Spiele in der Swiss League für Visp und 15 in der National League für die Mutzen, bevor er nach Nordamerika ging.

Mehrere nla-klubs mit je einem spieler

Mehrere nla-klubs mit je einem spieler

Gleich sechs Vereine der National League stellen je einen ausgebildeten Spieler für Olympia. Dazu gehören die SCL Tigers, der HC Ambri-Piotta, der EHC Biel, die SC Rapperswil-Jona Lakers, Geneve-Servette HC und der EV Zug. Einige Spieler sind noch aktiv in der NLA, andere haben bereits den Sprung in die NHL geschafft. Timo Meier (Rapperswil), Janis Moser (Biel) und Akira Schmid (SCL Tigers) sind Beispiele dafür.

Ehc kloten und hc davos auf augenhöhe

Ehc kloten und hc davos auf augenhöhe

Der EHC Kloten und der HC Davos können jeweils zwei vollständige Ausbildungen vorweisen. Kloten brachte Simon Knak und Christian Marti hervor, die allerdings beide ab der nächsten Saison für den ZSC Lions spielen werden. Davos kann sich auf Ken Jäger und Nino Niederreiter verlassen, wobei Niederreiter zwar vom EHC Chur kam, aber ab der U15 beim HCD spielte und dort entscheidend gefördert wurde.

Hc fribourg-gotteron auf dem treppchen

Hc fribourg-gotteron auf dem treppchen

Der HC Fribourg-Gotteron sichert sich mit 2,5 Punkten den dritten Platz. Verantwortlich dafür sind die Ausbildungen von Andrea Glauser und Sandro Schmid. Zusätzlich erhalten die Fribourger einen halben Punkt für die gemeinsame Ausbildung von Christoph Bertschy, der bis zur U17 in Fribourg spielte und dann zum SC Bern wechselte, bevor er zu seinen Wurzeln zurückkehrte.

Sc bern: eine starke nachwuchsarbeit

Sc bern: eine starke nachwuchsarbeit

Der SC Bern hat mit 3 Punkten ebenfalls eine beachtliche Leistung erbracht. Neben Nico Hischier und Christoph Bertschy stammen auch Philipp Kurashev und Roman Josi aus der Berner Nachwuchsabteilung. Besonders auffällig: Spieler, die in Bern ausgebildet wurden, haben oft gute Chancen auf eine NHL-Karriere.

Zsc lions: die talentschmiede schlechthin

Mit beeindruckenden 9 Punkten dominieren die ZSC Lions die Liste. Gleich neun Spieler des Schweizer Olympia-Kaders haben ihre Juniorenzeit beim ZSC verbracht. Dazu gehören Torhüter Leonardo Genoni und Reto Berra, sowie aktuelle Spieler wie Dean Kukan, Sven Andrighetto und Denis Malgin. Auch NHL-Stars wie Pius Suter, Jonas Siegenthaler und Kevin Fiala haben ihre Karriere beim ZSC begonnen. Ohne die ZSC Lions würde der Schweizer Olympia-Kader deutlich anders aussehen.