Schweinfurt abgestiegen: traum vom profifußball endet jäh
Schock in der 3
. Liga: Der 1. FC Schweinfurt 05 ist erstmals seit 21 Jahren abgestiegen. Das Team von Trainer Jermaine Jones, der das Ruder erst im Februar übernommen hatte, verlor am Dienstag gegen Rot-Weiss Essen mit 1:3 und kann die Relegationszone mit nur noch sechs verbleibenden Spielen nicht mehr erreichen. Ein bitteres Ende einer ambitionierten Saison.
Essen feiert, duisburg lauert: der kampf um die aufstiegsplätze spitzt sich zu
Während in Schweinfurt die Enttäuschung groß ist, kann Rot-Weiss Essen den Sieg feiern. Der Aufstiegsaspirant festigte mit dem sechsten Sieg in Folge den zweiten Tabellenplatz und übt damit spürbaren Druck auf den Tabellenführer VfL Osnabrück aus. Das Topspiel des Tages endete in Duisburg mit einem überraschenden 0:1-Erfolg für den MSV gegen die Niedersachsen. Florian Krüger sorgte in der 30. Minute für die Entscheidung. Die Konsequenz: Die Spannung im Aufstiegsrennen ist kaum noch zu überbieten.
Energie Cottbus, aktuell Dritter mit 60 Punkten, ließ ebenfalls nicht nach und besiegte 1860 München mit 3:0. Das Ergebnis verkürzt den Rückstand auf Osnabrück auf vier Zähler. Duisburg, punktgleich mit Cottbus, lauert weiterhin auf einem Aufstiegsplatz.
Die Details zum Abstieg: Dickson Abiama (25.), Torben Müsel (39.) und Marvin Obuz (76.) trafen für Essen und besiegelten das Schicksal des 1. FC Schweinfurt. Jones' Amtszeit endet somit nach nur wenigen Monaten mit dem Abstieg, der für den Verein eine herbe Enttäuschung darstellt, nachdem man sich im Sommer nach 21 Jahren wieder in die dritte Liga zurückgekämpft hatte. Der Jubel wich schnell der Ernüchterung.
Es bleibt abzuwarten, wie die Teams in den verbleibenden Spielen reagieren werden. Der Kampf um die Aufstiegsplätze verspricht noch viele spannende Momente, während Schweinfurt sich bereits den Wiederaufbau in der Regionalliga Bayern vornehmen muss. Die Saison endet für den Verein mit einem bitteren Nachgeschmack.
