Schwazer-skandal: dritte urprobe könnte ex-olympiasieger retten!

Ein dramatischer Twist im Dopingfall Alex Schwazer: Während der ehemalige Weltklasse-Gänger seine Unschuld beteuert und eine Verteidigung zunächst ablehnt, könnte eine dritte Urinprobe über sein Schicksal entscheiden. Die deutsche Anti-Doping-Agentur Nada hat ein formelles Verfahren gegen den italienischen Athleten eingeleitet, nachdem bei ihm Epo gefunden wurde – die gleiche Substanz, die bereits 2012 vor den Olympischen Spielen in London aufflammte.

Die entscheidende urprobe: ein hoffnungsschimmer für schwazer

Die entscheidende urprobe: ein hoffnungsschimmer für schwazer

Die Situation erscheint aussichtslos, doch Schwazer und sein Team haben einen Trumpf im Ärmel: Eine dritte Urinprobe, die während des Wettkampfs in Kelsterbach sichergestellt wurde. Anders als die offiziellen Proben, die möglicherweise manipuliert wurden oder Verunreinigungen aufweisen könnten, soll diese Probe unberührt und in Schwazers privater Obhut gelagert worden sein. Sein ehemaliger Trainer Sandro Donati bestätigte, dass er die Probe persönlich entgegennahm und sicherstellte.

“In dieser Probe findet man kein Epo,” versicherte Schwazer in einer Pressekonferenz, und deutete an, dass er nur dann eine Gegenanalyse fordern werde, wenn auch die dritte Probe analysiert wird. Die Beweiskraft dieser Probe liegt in der Tatsache, dass sie die gleichen spezifischen Marker enthält, die nur für den 26. April charakteristisch sind – eine eindeutige Unterscheidung zu möglicherweise verunreinigten oder manipulierten Proben.

Donati erklärt: “Wir haben sofort nach dem Rennen eine Urinprobe gesichert, um den Athleten vor einem fehlerhaften System zu schützen. Es ist beschämend, dass ein solches Vorgehen notwendig war, da die Anti-Doping-Praktiken immer noch veraltet sind.” Die Tatsache, dass Schwazer eine dritte Probe angefordert hat, spricht Bände über das fehlende Vertrauen in den regulären Ablauf.

Gerhard Brandstätter, Schwazers Anwalt, betonte: