Schwarze suzuki swift rast durch derby – toter und schwerverletzte nach attentatsverdacht
Der historische Kern von Derby wurde am Samstagabend zur Todesfalle. Ein 30-jähriger Mann steuerte seine schwarze Suzuki Swift mit offenbar voller Absicht in die Menschenmenge an der Friar Gate – mehrere Passanten wurden erfasst, einige schwer verletzt, die Polizei bestätigte in der Nacht einen Todesfall.
Die ersten Notrufe gingen gegen 21.30 Uhr bei der Derbyshire Constabulary ein. Noch während die Rettungskräfte anrückten, wurde der Fahrer von Beamten festgenommen. Ein Sprecher der Behörde: „Wir gehen von vorsätzlichem Handeln aus, schließen Terrorismus jedoch aus.“ Die Umgebung wurde weiträumig abgesperrt, damit Rettungswagen und Notärzte ungehindert arbeiten konnten.
Opferzahl steigt – untersuchungen laufen auf hochtouren
Mindestens sieben Verletzte wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht, zwei von ihnen schweben noch Sonntagmittel in Lebensgefahr. Die Identität des Fahrers wurde noch nicht offiziell genannt, Medienberichten zufolge stammt der Mann aus der Grafschaft und war der Polizei bereits durch kleinere Verkehrsdelikte bekannt.
Die Forensiker durchkämmen inzwischen die rund 300 Meter lange Unfallstrecke zwischen der Friar Gate und der nächsten Kreuzung. Sicherheitskamera-Aufnahmen sollen klären, ob der Wagen zuvor gebremst oder sogar beschleunigt wurde. Ein Autoexperte der örtlichen Universiät erklärt: „Bei dieser Geschwindigkeit auf engem Pflaster ist die Kinetik einer 1,2-Tonnen-Masse verheerend.“
Anwohner berichten von einem lauten Aufprall, danach „lautes Geschrei und das Knirschen von Metall“. Viele hatten gerade die Pubs verlassen, die in Derby traditionell schon abends gut besucht sind. Die Polizei bittet Zeugen, Handyvideos an eine eigens eingerichtete Upload-Plattform zu senden – bislang gingen mehr als 40 Dateien ein.

Stadt in schock – sicherheitsdebatte entflammt
Der Bürgermeister von Derby, Robin Wood, sprach von einer „dunklen Stunde“ für die Stadt. Gemeinden öffneten Sonntag früh Kirchen und Gemeindehäuser für Trauernde. Auf Social-Media-Kanälen tauchen Hashtags wie #DerbyStrong auf, doch parallel mehren sich Stimmen, die nach bollwerksartigen Fußgänger-Schutzzonen verlangen.
Die Regierung in London zeigte sich bestürzt; Innenministerin Suella Braverman kündigte eine rasche Prüfung der Anti-Terror-Richtlinien an, obwol Terrorismus ausgeschlossen wurde. Kritiker werfen der Polizei vor, zu schnell die Terror-These verworfen zu haben, um die Öffentlichkeit zu beruhigen. Die Unabhängige Beschwerdebehörde IPCC wird den Einsatz der ersten Minuten genauso untersuchen wie das Fahrverhalten des Beschuldigten.
Für den Täter erwarten Juristen eine Anklage wegen mehrfachen Totschlags und schwerer Körperverletzung. Sollte Vorsatz nachgewiesen werden, droht in Großbritannien lebenslange Haft – mit Mindeststrafen von 15 Jahren. Die erste Anhörung ist für Dienstag vorgesehen, bis dahin bleibt der Mann in Untersuchungshaft.
Der Sport leidet mit: Der geplante Halbmarathon der Stadt, für den am Sonntag Tausende Läufer erwartet wurden, wurde abgesagt. Veranstalter erklärten, die Sicherheitskräfte seien „woanders gebraucht“. Ein Teilnehmer sagt enttäuscht: „Wir wollten für den guten Zweck laufen – jetzt steht Derby still.“
Die Straße bleibt vorerst gesperrt, Blumenberg türmen sich an Absperrbändern. Die Bilanz: ein Toter, sieben teils schwer verletzte Menschen, eine Stadt, die den Glauben an die Sicherheit des Alltags verloren hat. Solange die Ermittler keine Antwort auf das Warum liefern, wird Derby jedes Motorengeräusch ein wenig lauter wahrnehmen.
