Schröder und hartenstein schieben koffer schon mal richtung playoffs
149:128 – die Cavs fegen Miami weg, und Dennis Schröder darf wieder lächeln. 19 Minuten, acht Punkte, fünf Assists, null Nerven. Cleveland rückt einen Schritt näher an die Top-6-Position in der Eastern Conference, das Direkt-Ticket ohne Play-In-Stress. Die Heat dagegen rutschen tiefer in den Strudel.
Cleveland macht ernst, orlando profitiert nebenbei
Die Zuschauer im Rocket Mortgage FieldHouse saßen auf glühenden Plastikstühlen, so heiß lief das Offensivfeuerwerk. 149 Punkte – das ist keine Playoff-Generalprobe, das ist eine Ansage. Schröder steuerte seine üblichen Schnellstrom-Plays bei, doch diesmal reichten seine 20 Minuten, um die Maschine am Laufen zu halten. Die Cavs wollen Platz vier nicht nur für das Heimrecht, sie wollen vor allem Ruhe. Die ersten sechs Teams dürfen im April direkt ins Achtelfinato einziehen, ohne den einzigen Abstieg der Liga, das Play-In-Desaster.
Während Miami die Koffer noch mal neu sortieren muss, atmen die Magic auf. Franz, Moritz Wagner und Tristan da Silva behalten Rang neun – ein winziger Vorteil, aber in der engen East kann eine Nacht schon über K.O. und Weiterkommen entscheiden.

Hartenstein räumt den glass-bereich ab
Weiter westlich, in der Chesapeake Energy Arena, kratzt Isaiah Hartenstein den Lack vom Brett. 16 Rebounds – so viele wie ein ganzes Bulls-Front-Court zusammen. Dazu sechs Punkte, drei Assists und ein 131:113-Sieg gegen Chicago. Nach der Schlappe in Boston zeigt der Deutsche, warum Sam Presti ihn für die Playoffs ins Trockene holte. OKC blebt Spitzenreiter im Westen, das Ticket ist gelocht, doch die Mission lautet: Final-Tickets sichern, nicht nur teilnehmen.
Beide deutschen Akteure fahren also bei Nacht und Nebel die Weichen neu: Schröder Richtung Heimrecht, Hartenstein Richtung Championship-Ring. Die Uhr tickt, 14 Spieltage noch, dann zählt nur noch Siegen oder Fliegen.
