Schröder sichert cavs dramatischen sieg – playoff-traum für wagner zerplatzt
Cleveland hat die Nerven
bewiesen! Dennis Schröder und die Cleveland Cavaliers haben sich in einem packenden Entscheidungsspiel gegen die Toronto Raptors mit 114:102 durchgesetzt und damit den Einzug in die zweite Runde der NBA-Playoffs perfekt gemacht. Doch für Franz und Moritz Wagner und die Orlando Magic heißt es vorzeitig: Saisonende.Ein kampf bis zur letzten sekunde
Die Partie war ein Hin und Her, wobei sich beide Teams die Führung wechselten. Zur Pause stand es noch 49:49, doch im dritten Viertel setzten sich die Cavaliers durch, gestützt auf ihren Heimvorteil – ein Faktor, der sich in dieser Serie als entscheidend erwies: In allen sieben Spielen ging der jeweilige Heimmannschaft der Sieg. Jarrett Allen und Donovan Mitchell waren mit jeweils 22 Punkten die treffsichersten Spieler der Cavaliers. Schröder spielte erneut eine eher untergeordnete Rolle und traf lediglich einen von sieben Würfen, was seine Gesamtleistung in dieser Serie kritisch beleuchtet.

Orlando scheitert an detroit – wagners verletzung ein schicksalsmoment?
Für die Orlando Magic war die Saison hingegen bereits beendet. Nach einer zwischenzeitlichen 3:1-Führung in der Best-of-seven-Serie gegen die Detroit Pistons, gaben sie die Führung noch aus der Hand. Die Niederlage gegen Detroit war besonders bitter, da Wagner erneut verletzungsbedingt ausfiel. Das Team von Trainer Jamahl Mosley hatte in Spiel sechs bereits eine 24-Punkte-Führung verschenkt, ein Zeichen für die angespannten Nerven in Florida. Die Pistons dominierten im dritten Viertel und brachen den Widerstand der Magic frühzeitig.
Paolo Banchero gelang es mit 38 Punkten zwar, seine Klasse zu zeigen, doch auch er konnte das Aus nicht verhindern. Cade Cunningham und Tobias Harris waren mit 32 bzw. 30 Punkten die herausragenden Spieler der Pistons. Moritz Wagner kam für Orlando auf fünf Punkte, während Tristan da Silva ohne Punkte blieb. Die Verletzung von Franz Wagner, der nach einer Wadenzerrung pausieren musste, mag hier der entscheidende Faktor gewesen sein. Sein direkter Gegenspieler, Cade Cunningham, steigerte seine Leistung nach Wagners Ausfall deutlich und erzielte in den letzten Spielen über 30 Punkte im Schnitt.
Die Abwesenheit Wagners wirkte sich nicht nur auf die Offensive aus, sondern auch auf die Verteidigung der Magic. Die Pistons nutzten die Situation geschickt aus und konnten so ihre Offensivstärke voll entfalten. Das Aus der Magic ist ein herber Rückschlag für den jungen Kader, der in der Hauptrunde bereits für Furore gesorgt hatte.
Die Cleveland Cavaliers treffen nun in der zweiten Runde auf die Detroit Pistons, die ebenfalls einen harten Kampf gegen Orlando durchstehen mussten. Ob Schröder nun eine größere Rolle spielen kann, bleibt abzuwarten. Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: In dieser Serie war er weit entfernt von seiner Prime.
