Schröder schickt magic in die play-off-schocks: sechs pleiten, ein albtraum

Dennis Schröder saß zunächst nur auf der Bank, dann zerstörte er mit vier Minuten Einsatzzeit die Resthoffnung von Orlando Magic. Die 136:131-Niederlage gegen seine Cleveland Cavaliers war die sechste Schließlich-Pleite der Floridas – und ein Schock für Moritz Wagner und Tristan da Silva.

Orlando rutscht in den play-in-bereich

Orlando rutscht in den play-in-bereich

Die Magic verharren als Achter der Eastern Conference, zwei Siege hinter Platz sechs. Das direkte Ticket zur Meisterrunde rutscht aus dem Blickfeld. Stattdessen droht der Umweg über die Play-ins, jene Zusatzrunde, die niemand bestreiten will. Die Stimmung im Team ist angespannt, die Verletzungsliste lang – Franz Wagner fehlt weiter mit einer Knöchelverstauchung.

Tristan da Silva war Orlandos Biest an diesem Abend: 18 Punkte, sechs Rebounds, unermüdliche Laufwege. Doch seine Energie verpuffte im Getümmel. Moritz Wagner kam nur fünf Minuten zum Einsatz, sammelte vier Punkte und zwei Rebounds – Statistiken, die die Niederlage nicht verhindern konnten.

Cleveland hingegen festigt Platz zwei im Osten. Schröder, selbst aus der zweiten Reihe gestartet, steuerte sechs Punkte bei und dirigierte mit schnellen Vorstößen das Spiel. Für ihn geht es nach der WM-Übung in Richtung Play-offs, für Wagner und da Silva bleibt einzig die Frage, ob sie die Trendwende noch rechtzeitig schaffen.

Die Saison ist noch nicht verloren, aber die Uhr tickt laut. Nächste Woche gastiert Orlando in Boston – ein weiterer Prüfstein, der zeigen wird, ob die Magic noch Zauber übrig haben oder ob der Absturz in die anonyme Mittelmäßigkeit bereits besiegelt ist.