Schottland vor wm-einturn: gilmour fällt langfristig aus!

Ein Schock für die schottischen Fußballfans: Nur wenige Tage vor dem Start der Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada muss der Tabellenführer Billy Gilmour aufgrund einer schweren Knieverletzung aussetzen. Der Mittelfeldspieler, der in den letzten Jahren eine tragende Säule des Teams war, erlitt die Verletzung im Testspiel gegen Curacao.

Die verletzung: wie schlimm ist es wirklich?

Die verletzung: wie schlimm ist es wirklich?

Die Verletzung ereignete sich am Samstag während des 4:1-Sieges gegen Curacao. Gilmour musste früh vom Feld und die Diagnose bestätigte die schlimmsten Befürchtungen: ein Riss des Innenmeniskus. Der SSC Neapel hat bereits mitgeteilt, dass Gilmour mehreren Wochen der Rehabilitation bedarf. Trainer Steve Clarke zeigte sich sichtlich betroffen: „Das ist ein herber Schlag für uns alle. Billy war nicht nur ein Schlüsselspieler, sondern auch eine wichtige Persönlichkeit im Team.“

Die Nachricht löste in Schottland und Großbritannien Entsetzen aus. TalkSPORT bezeichnete den Ausfall als „Desaster“, während Goal von einem „Albtraum für Steve Clarke“ sprach. Gilmour verpasste in seiner Karriere nur zwei von sechs WM-Qualifikationsspielen – beide aufgrund einer Leistenentzündung. Seine Bilanz von 46 Länderspielen und zwei Toren für die „Tartan Army“ zeugt von seiner Bedeutung für das Nationalteam.

Die Folgen für Schottland: Der Verlust Gilmours wird die taktischen Möglichkeiten von Trainer Clarke erheblich einschränken. Es stellt sich die Frage, wer seinen Platz im Mittelfeld einnehmen kann. Die Gruppe C, in der Schottland neben Haiti, Marokko und Brasilien zu finden ist, stellt nun eine noch größere Herausforderung dar. Die schottischen Fans dürfen nun bangen, ob ihr Team ohne ihren Leistungsträger erfolgreich sein kann.

Es bleibt abzuwarten, wie sich die Situation entwickelt. Fest steht jedoch, dass der Ausfall Gilmours für Schottland ein schwerer Rückschlag ist und die Chancen auf ein erfolgreiches Abschneiden bei der Weltmeisterschaft erheblich schmälert. Die Hoffnung ruht nun auf den anderen Spielern im Kader, die die entstandene Lücke füllen müssen. Die WM ohne Billy Gilmour wird für Schottland ein ganz anderes Turnier.