Deo-schock bei der wm: logo unter den armen des vierten offiziellen!

Kansas City – Die Fußballwelt staunt! Während die Weltmeisterschaft in den USA Rekord-Quoten erzielt, hat ein Sponsor eine Marketing-Aktion inszeniert, die für Aufsehen sorgt: Das Logo eines Deodorants prangt nun unter den Achseln des vierten Offiziellen. Ein Schachzug, der die Grenzen des sportlichen Marketings neu definiert – und die FIFA ins Grübeln bringt.

Die neue werbefläche: unterarm

Die neue werbefläche: unterarm

Die Schiris präsentieren sich bei dieser WM auffällig werblich. Die vertrauten drei Streifen des Ausrüsters zieren bereits Trikots und Trainingsanzüge, doch Rexona, ein bekannter Deodorant-Hersteller, hat nun eine völlig neue Werbefläche entdeckt: den Unterarm des vierten Offiziellen. Wenn dieser das Ergebnis-Board hochhält, wird das Logo prominent sichtbar – ein ungewöhnlicher, aber effektiver Werbegag.

Die Reaktion im Netz ist gespalten. Während einige Fans die Aktion als genialen Marketing-Trick feiern, sprechen andere von einem „Autogol“. Doch die Verantwortlichen bei Unilever, dem Mutterkonzern von Rexona, sind begeistert. Die Idee, das Logo an einer so unerwarteten Stelle zu platzieren, scheint voll und ganz aufgegangen.

Die FIFA beobachtet aufmerksam: Nun prüft die FIFA, ob diese ungewöhnliche Werbeform auch auf die Schiedsrichter und ihre Assistenten ausgeweitet werden kann. Die Einnahmen aus Sponsoring sind für den Weltfußballverband von enormer Bedeutung. Dieser WM werden schätzungsweise unglaubliche 9 Milliarden US-Dollar generiert – ein entscheidender Beitrag zur Erreichung des Ziels von 13 Milliarden US-Dollar für den Zeitraum 2023 bis 2026.

Die FIFA hat zudem deutlich gemacht, dass nur Unternehmen aus dem offiziellen Sponsor-Pool während des Turniers präsent sein dürfen. Sogar bestehende Verträge, wie die für das So-Fi Stadion in Los Angeles, wurden außer Kraft gesetzt. Darüber hinaus öffnet sich die FIFA für neue Werbemöglichkeiten, wie beispielsweise die zusätzlichen Trinkpausen, die nicht nur den Spielern eine Verschnaufpause gönnen, sondern auch den Fernsehsendern zusätzliche Werbezeit ermöglichen. Die hohen Einschaltquoten in den USA und weltweit bestätigen, dass der Trend stimmt.

Es bleibt abzuwarten, ob die Idee, Logos unter die Achseln zu kleben, sich langfristig durchsetzt. Fest steht jedoch, dass Rexona mit dieser Aktion die Aufmerksamkeit der Fußballwelt auf sich gezogen hat und die Diskussion über die Grenzen des sportlichen Sponsorings neu entfacht hat.