Gillette und levi's: fifa-verbot wird zur werbeoffensive!
Die Fußball-WM in den USA sorgt für überraschende Marketing-Gagns: Während die FIFA strikt auf Logos in den Stadien besteht, nutzen zwei Großkonzerne die Situation auf geniale Weise, um ihre Markenbekanntheit zu steigern – und zwar auf Kosten des Verbots.

Levi's versteckt das logo, aber setzt auf wiedererkennung
Noch vor Kurzem sorgte Levi’s für Aufsehen, als das Unternehmen seine Logos in den US-Stadien, die als Austragungsorte der WM dienen, verdeckte. Doch anstatt einfach nur zu löschen, nutzte Levi’s die Gelegenheit für einen cleveren Schachzug: Die Logos wurden zwar entfernt, aber das charakteristische Design mit den zwei Kurven auf der Rückseite blieb erhalten – ein subtiler, aber effektiver Trick, der auf Social Media viral ging. Die Fans erkannten sofort, um welche Marke es sich handelte.
Nun folgt Gillette mit einer ähnlich brillanten Idee. Der Name des Gillette Stadiums in Boston wurde während der WM in „Boston Stadium“ geändert, da Gillette selbst kein offizieller Sponsor des Turniers ist. Statt den Schriftzug einfach zu entfernen, schuf die Marke eine Simulation von Schaum, der das Logo überdeckt. Ein cleverer Wink, der die Assoziation mit Rasierprodukten aufrechterhält und gleichzeitig die FIFA-Vorgaben erfüllt.
Die FIFA mag zwar die Logos entfernt haben, doch beide Unternehmen haben es geschafft, ihre Markenpräsenz auf kreative und einprägsame Weise zu erhalten. Die Zahl der Suchanfragen nach Levi’s und Gillette ist seitdem sprunghaft angestiegen.
Was diese Aktionen so besonders macht, ist die Transformation einer vermeintlichen Beschränkung in eine außergewöhnliche Werbekampagne. Anstatt sich dem Verbot zu beugen, haben Levi’s und Gillette bewiesen, dass Kreativität und Einfallsreichtum oft mehr bewirken als teure Sponsoring-Verträge. Die Fans sind begeistert und die Werbewirkung ist unbestreitbar.
