Schock in santa clara: türkei scheitert an paraguay – calhanoglu entschuldigt sich
Die Hoffnungen der türkischen Nationalmannschaft auf eine Rückkehr in die Weltspitze sind geplatzt. Nach der zweiten knappen Niederlage gegen Paraguay in Santa Clara ist die WM für das Team von Vincenzo Montella vorzeitig beendet. Die Enttäuschung ist riesig, die Entschuldigung des Kapitäns Hakan Calhanoglu kommt spät, aber von Herzen.
Ein traum zerplatzt: die türkei verpasst die k.o.-runde
Es war ein ambitionierter Start in die WM für die Türkei, der ersten Teilnahme seit 24 Jahren. Doch die Träume von einem erfolgreichen Turnier wurden jäh zerstört. Nach der 0:2 Niederlage gegen Australien und dem bitteren 0:1 gegen Paraguay steht nun fest: Es geht für Montellas Mannschaft am Freitag gegen die USA nur noch um die Ehre.
Die Partie gegen Paraguay war von beiden Seiten von Kampfgeist geprägt. Doch trotz einer Überzahl nach der Roten Karte für Miguel Almirón (45.+3) – ein fragwürdiges Foul im direkten Duell mit Mert Müldür – gelang es der Türkei nicht, den entscheidenden Treffer zu erzielen. „Jeder wollte seinem Land etwas geben, aber es hat einfach nicht sein sollen“, so Calhanoglu nach dem Spiel.
Die Leistung der Mannschaft war zwar leidlich, doch die Chancenverwertung ließ zu wünschen übrig. Auch gegen Australien war die Türkei unglücklich, nun schlägt das Pech erneut zu. „Wir haben viel versucht, aber das Glück war heute nicht auf unserer Seite“, klagte der Mittelfeldspieler.

Calhanoglu blickt in die zukunft – und fragt sich, ob es sein letztes turnier war
Der 32-Jährige, der in Mannheim geboren wurde und dessen Wurzeln tief in der Region liegen, zeigte sich sichtlich bedrückt. „Wir sind alle traurig“, gestand er, und richtete sich an die treuen Fans, die das Team in den USA und zu Hause unterstützt haben: „Ich möchte mich bei ihnen entschuldigen.“
Trotz des enttäuschenden WM-Ausscheidls sieht Calhanoglu Positives: „Wir haben eine junge Generation an Spielern, die noch viel Potenzial haben und in Zukunft sicherlich für Furore sorgen werden.“ Er selbst blickt in die Zukunft, doch räumt ein: „Für mich war es vielleicht das letzte Turnier, wer weiß das schon?“. Ein trauriger Gedanke für einen Spieler, der sein ganzes Leben dem Fußball gewidmet hat.
Hakan Çalhanoğlu, der in Mannheim aufwuchs und seinen Durchbruch beim SV Waldhof feierte, ist ein echter
