Schock in rom: paralympics-held unter arrest – vorwürfe des sexuellen missbrauchs
Ein Erdbeben erschüttert die deutsche Behindertensportlergemeinschaft: Matteo Bonacina, einer der erfolgreichsten Bogenschützen der Paralympics, wurde in Rom unter Hausarrest gestellt. Die Anschuldigungen sind erschreckend und werfen ein trübes Licht auf den vermeintlichen Vorbildathleten.
Stalking, sexuelle belästigung und ein beunruhigender vorfall in paris
Die Staatsanwaltschaft Rom und die Postpolizei ermitteln seit geraumer Zeit gegen Bonacina. Der Fall, der sich über den Zeitraum von 2019 bis 2024 erstreckt, umfasst Vorwürfe des Stalkings und der sexuellen Belästigung gegenüber mindestens fünf Athletinnen und einer Trainerin. Die Schwere der Anschuldigungen reicht von unaufgeforderten intimen Fotos bis hin zu öffentlichen Belästigungen und bizarren Forderungen – darunter die Aufforderung, ihm einen roten String als Glücksbringer für Wettkämpfe zu übergeben.
Besonders schockierend ist der Vorfall während der Paralympics in Paris 2024. Hier soll Bonacina versucht haben, eine junge Teamkollegin zu vergewaltigen, als diese sich nach dem Duschen in ihrem Hotelzimmer befand. Die Überlebende schilderte den Vorfall als brutalen Angriff, in dem Bonacina ihr Worte wie „Du warst so schön im Bus, du erregst mich“ entgegenschrie. Sie konnte sich jedoch wehren und den Angriff abwehren.
Die Stimmen der Opfer wurden lange ignoriert? Es mehren sich Berichte, wonach die Beschwerden der betroffenen Frauen in der Vergangenheit nicht ernst genommen wurden – möglicherweise aufgrund des hohen Ansehens Bonacinas in der Sportwelt. Eine besonders verstörende Nachricht ist eine SMS, die Bonacina an eine minderjährige Kollegin schickte: „Du hast keine Ahnung, was ich mit dir anstellen würde.“

Ein tragisches schicksal und der aufstieg zum sportstar
Matteo Bonacina, 41 Jahre alt, erlebte 2009 einen schweren Schicksalsschlag: Bei einem Arbeitsunfall stürzte ihm eine Pflanze auf den Rücken, was zu einer Rückenmarksverletzung und anschließender Paralyse führte. Der Sport wurde daraufhin zum Mittelpunkt seines Lebens und führte ihn zu zahlreichen internationalen Titeln und dem prestigeträchtigen Goldenen Verdienstorden für Sport vom italienischen Verband. Er selbst hatte einmal gesagt: „Ich kann mir das Danach nicht vorstellen, den Rücktritt von den Wettkämpfen, weil der Sport mein Leben ist.“
Doch hinter der Fassade des erfolgreichen und resilienten Sportlers verbirgt sich nun ein erschreckendes Bild systematischer Missbräuche und Belästigungen. Die Ermittlungen haben ein Muster der Verfolgung und Ausbeutung aufgedeckt, das die Sportwelt in ihren Grundfesten erschüttert. Es bleibt abzuwarten, welche Konsequenzen Bonacina für seine Taten treffen werden und wie die deutschen Behindertensportorganisationen mit diesem Skandal umgehen werden. Die Frage, wie solche Verhaltensweisen in Zukunft verhindert werden können, steht nun im Raum.
