Schock in paris: krawietz/pütz scheitern bei french open!
Ein Schock für das deutsche Tennis: Kevin Krawietz und Tim Pütz sind bei den French Open in Paris bereits im Achtelfinale ausgeschieden. Das als Top-Favorit ins Turnier gestartete Doppel scheiterte überraschend deutlich am indisch-brasilianischen Duo Narayanaswamy Sriram Balaji und Marcelo Demoliner.
Die ernüchterung nach hamburg
Die Niederlage mit 5:7, 4:6 wirft einen langen Schatten auf den Triumph in Hamburg, den Krawietz und Pütz erst kürzlich gefeiert hatten. Als Nummer sechs gesetztes Team konnten sie ihrer Favoritenrolle in Paris nicht gerecht werden. Besonders bitter für Krawietz, dessen Verbindung zu Roland Garros eine besondere Geschichte hat – mit Andreas Mies feierte er hier 2019 und 2020 zwei spektakuläre Titel. Diese Erinnerungen dürften nun besonders schmerzhaft sein.
Auch die anderen deutschen Profis im Herrenbereich hatten zuvor das Aus erlebt. Die Stimmung im deutschen Lager ist somit gedrückt, während Balaji und Demoliner Selbstvertrauen für die weiteren Runden tanken. Das Duo präsentierte sich als klar überlegener Gegner und ließ den Deutschen kaum eine Chance.

Siegemund kämpft im viertelfinale
Ein Lichtblick gibt es jedoch im Frauenbereich: Laura Siegemund, an der Seite der Russin Wera Swonarewa, hat das Viertelfinale erreicht. Dort winkt nun eine weitere schwere Aufgabe, doch die beiden Damen scheinen bis hierhin eine gute Figur zu machen. Die Frage ist, ob sie den Schwung aus den bisherigen Spielen mitnehmen können.
Die Niederlage von Krawietz/Pütz ist ein deutliches Zeichen dafür, dass im Tennis nichts selbstverständlich ist. Auch vermeintlich sichere Favoriten können scheitern, und die Konkurrenz ist stärker denn je.
