Schock in london: williams' comeback droht vorzeitig zu enden!

Ein jähes Ende für Serena Williams' ersehntes Comeback? Die Tennisikone, die nach 1376 Tagen Pause auf den heiligen Rasen des Queen's Clubs zurückkehrte, könnte bereits frühzeitig aus dem Turnier ausscheiden – und das liegt nicht an ihrer eigenen Leistung.

Williams

Williams' doppelpartnerin bricht zusammen

Die 44-jährige Amerikanerin zeigte am Dienstag gegen Nicole Melichar-Martinez und Erin Routliffe eine beeindruckende Vorstellung im Doppel, gewann mit ihrer jungen Partnerin Victoria Mboko (19) und schien den Anschluss an die Weltspitze gefunden zu haben. Doch das Glück währte nur kurz. Mboko verletzte sich im Einzelspiel gegen Karolina Pliskova schwer am linken Knie und musste aufgeben. Der Ausrutscher hinter der Grundlinie wirkte wie ein Déjà-vu, erinnerte an die Verletzungsanfälligkeit junger Talente.

Die Diagnose: eine Knieverletzung. Das Duell gegen Laura Siegemund und Leylah Fernandez am Donnerstag ist damit geplatzt. Die Konsequenzen für Williams sind enorm. Nicht nur verliert sie ihre Doppelpartnerin, sondern die Situation wirft auch Fragen nach ihrer eigenen weiteren Teilnahme auf. Denn Mbokos Verletzung ist ein Warnsignal für die Belastung, die ein Comeback in diesem Alter mit sich bringt.

Williams selbst hatte vor ihrem Auftaktmatch betont, dass ein Einzelstart im Moment unwahrscheinlich sei: „Im Moment ist es ein Nein. Ich habe das Gefühl, dass ich wahrscheinlich noch etwas mehr trainieren muss, wenn ich im Einzel spielen will.“ Die Worte klingen nun bitter, angesichts der Situation. Und die Frage ist, ob sie ihre Pläne, nächste Woche auch in Berlin anzutreten, nun überdenken muss.

Die Faszination um Serena Williams bleibt ungebrochen. Doch dieser Moment zeigt, dass selbst eine Legende der Tennisszene der Realität der körperlichen Belastung und der Verletzungsgefahr nicht entkommen kann. Die kommende Woche wird entscheidend sein, ob Williams ihr Comeback tatsächlich vollenden kann.