Schock in london: spanien scheitert an kasachstan!
Die deutsche Tischtennis-Szene steht unter Schock: Spanien, nach einer perfekten Gruppenphase als Titelanwärter gehandelt, ist bei der Weltmeisterschaft in London im Achtelfinale an Kasachstan gescheitert. Ein 3:1-Debakel, das selbst eingefleischte Fans überraschte und die Hoffnungen auf eine Medaille im Sande verlief lassen musste.

Ein schwacher start prägt den tag
Schon der erste Einzel deutete auf eine schwierige Aufgabe hin. Álvaro Robles, der erste Spieler im Aufgebot Spaniens, fand gegen den jungen Alan Kurmangaliyev, gerade mal 19 Jahre alt, keine Mittel und verlor glatt in drei Sätzen. 7:11, 11:9, 7:11 und 8:11 – eine bittere Pille für die spanische Mannschaft. Juan Pérez konnte an Robles’ Leistung leider nicht anknüpfen und unterlag Kirill Gerassimenko ebenfalls in vier Sätzen (5:11, 11:3, 6:11, 10:12). Die Lage schien aussichtslos, doch die Hoffnung stirbt zuletzt.
Daniel Berzosa sorgte mit seinem Sieg gegen Aidos Kenzhigulov (11:7, 14:12, 7:11, 11:5) für einen Hoffnungsschimmer, doch Robles scheiterte im zweiten Einzel des Tages erneut an Gerassimenko. Ein deutliches 0:3 (7:11, 9:11, 4:11) besiegelte das vorzeitige Aus für Spanien. Die kasachische Mannschaft präsentierte sich als einigermassen stabil und nutzte die Schwächen der spanischen Spieler geschickt aus.
Die Niederlage wirft Fragen auf: War die vermeintlich leichte Gruppe ein Trugbild? Oder hat Kasachstan Spanien einfach das Wasser abgeraubt? Fest steht: Die Erwartungen waren hoch, und der sportliche Tiefpunkt ist nun bitterböse Realität. Die deutsche Mannschaft kann sich nun auf die kommenden Spiele konzentrieren und versuchen, die Enttäuschung der spanischen Kollegen zu vergessen.
