Schock in deutschland: spanien patzt gegen kap verde – de la fuente bleibt überraschend gelassen

Ein Schock fuhr den spanischen Fußballfans durch den Körper: Der amtierende Europameister Spanien kam beim WM-Auftakt gegen Kap Verde überraschend mit 0:0 unentschieden. Eine Blamage, die in der spanischen Presse für heftige Kritik sorgte – doch Nationaltrainer Luis de la Fuente reagiert überraschend pragmatisch.

Die spanische presse schlägt alarm

Die spanische presse schlägt alarm

Die Schlagzeilen in Spanien sind eindeutig: „Katastrophenstart“ titelte „Marca“, während „AS“ die Frage nach Spaniens Titelambitionen offen ließ. Die Erwartungen an den Europameister waren hoch, doch die Vorstellung gegen den scheinbaren Außenseiter war alles andere als überzeugend. Die Abwehr von Kap Verde stand einer stürmischen Offensive der Spanier im Weg, und die Offensive selbst wirkte ausgesprochen zahnlos.

De la Fuente: „Noch sieben Spiele – wir haben eine beeindruckende Serie“

Während die Medien in Spanien in Panik geraten, behielt Luis de la Fuente einen überraschend kühlen Kopf. „Nach unserem Plan stehen uns noch sieben Spiele bevor“, erklärte der Trainer. „Wir sind seit 32 Spielen ungeschlagen – das sollten wir nicht vergessen.“ Eine ungeschlagene Serie, die er offenbar mit einem Schild in der Kabine visualisieren möchte, um die Mannschaft zu motivieren.

Das Comeback von Lamine Yamal, der in der 71. Minute eingewechselt wurde, sorgte für einen Hoffnungsschimmer. „Er hat mit seinen Dribblings gezeigt, was er draufhat und hat bei den Gegenspielern Angst verbreitet“, lobte De la Fuente den jungen Star. Yamals Leistung könnte der Schlüssel für Spaniens weiteren Weg im Turnier sein.

Die Erinnerungen an frühere WM-Enttäuschungen – 2014, 2018 und 2022 – sind präsent, doch De la Fuente scheint entschlossen, diese Vergangenheit hinter sich zu lassen. „Wir werden alles dafür tun, um unsere Spieler davon zu überzeugen, dass es gegen Saudi-Arabien anders laufen wird“, betonte er.

Denn eines ist klar: Ein zweites Spiel wie gegen Kap Verde kann sich Spanien bei diesem Turnier nicht leisten. Die Konkurrenz ist groß, und die Welt blickt gespannt auf den weiteren Verlauf der WM. Ob De la Fuente seine Mannschaft wieder auf Kurs bringen kann, bleibt abzuwarten. Der Druck ist jedenfalls enorm.