Schock in curaçao: elfenstoß schickt elefanten ins glück!
Ein überraschend einseitiges Finale in der Gruppenphase der Weltmeisterschaft: Die Elfenküste von Costa de Elfenbein hat Curaçao mit 2:0 bezwungen und sich damit als Zweiter für die K.o.-Runde qualifiziert. Für Curaçao, das bereits gegen Deutschland eine deutliche Niederlage einstecken musste, ist der Traum von der Weltmeisterschaft damit geplatzt.

Pépés doppelschlag entscheidet die partie
Nicolas Pépé vom FC Villarreal war der Mann des Spiels und traf doppelt für Costa de Elfenbein. Seine Treffer in der 35. und 68. Minute brachen den Widerstand der Mannschaft von Advocaat und besiegelten das Schicksal von Curaçao. Diomande und Sangaré unterstützten ihn mit gelungenen Assists.
Die Leistungswerte im Überblick: Nicolas Pépé brillierte mit einer fantastischen Vorstellung und sicherte sich mit einem Fantavoto von 13 die höchste Punktzahl der Partie (7,5 + 2 Tore + eine gelbe Karte). Diomande, der einen Assist beisteuerte, landete mit 8 Punkten auf dem zweiten Platz. Sangaré komplettierte das Top-3 mit 7,5 Punkten (6,5 + Assist).
Auf der anderen Seite der Medaille standen enttäuschende Leistungen. Torwart Room von Curaçao konnte lediglich einen Fantavoto von 4 Punkten erreichen, da er die beiden Gegentore nicht verhindern konnte. Auch die Verteidiger Gaari, Brenet und Floranus blieben blass und teilen sich den letzten Platz der Flops.
Costa de Elfenbein trifft im nächsten Spiel auf den Gruppenzweiten aus der Gruppe I, entweder Frankreich oder Norwegen. Auch wenn Curaçao die Weltmeisterschaft verlässt, so hat das Team doch einen historischen Moment erlebt: Den ersten Sieg der Insel bei einer Weltmeisterschaft. Ein kleiner Trost für die Mannschaft, die sich trotz der Niederlagen mit Würde aus dem Turnier verabschiedet.
Die Geschehnisse verdeutlichen einmal mehr, dass in der Welt des Fußballs auch vermeintlich kleinere Nationen für Überraschungen sorgen können – und dass individuelle Klasse, wie sie Nicolas Pépé bewies, den Unterschied ausmachen kann.
