Schock in bayern: ex-torwart manninger bei unfall ums leben gekommen

Der Fußball-Nachrichtendienst hat am heutigen Donnerstag eine erschütternde Meldung bekannt gegeben: Alexander Manninger, ein ehemaliger Bundesliga-Torwart, ist bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Der 48-Jährige, der unter anderem für den FC Augsburg und Juventus Turin spielte, verlor die Kontrolle über seinen Kleinbus und kollidierte mit einer Lokalbahn in der Nähe von Salzburg.

Ein leben zwischen den pfosten – von arsenal bis augsburg

Ein leben zwischen den pfosten – von arsenal bis augsburg

Alexander Manninger war eine feste Größe im Fußballgeschehen über Jahrzehnte. Seine Karriere begann 1993 bei Austria Salzburg, bevor er 1997 als erster Österreicher in die englische Premier League zu Arsenal wechselte. Dort feierte er Erfolge, darunter die englische Meisterschaft und den FA-Cup. Es folgte eine Zeit in der italienischen Serie A, wo er seine Klasse unter Beweis stellte - bei Bologna, Siena und Juventus Turin, wo er 37 Einsätze absolvierte.

Seine Zeit beim FC Augsburg (2012-2016) war geprägt von Leidenschaft und Engagement. 36 Bundesliga-Spiele absolvierte er für die Fuggerstädter und wurde zu einem wichtigen Bestandteil des Teams. Auch wenn es danach noch für Liverpool reichte, blieb der Einsatz glanzlos.

Die Tragödie ereignete sich am heutigen Morgen. Der Kleinbus, den Manninger führte, überquerte einen unbeschrankten Bahnübergang in Nußdorf am Haunsberg, als eine Lokalbahn heranrollte. Trotz sofortiger Reanimationsmaßnahmen durch Ersthelfer verstarb der 48-Jährige an der Unfallstelle. Die Polizei ermittelt zur genauen Unfallursache.

Für die österreichische Nationalmannschaft bestritt Manninger 33 Länderspiele und gehörte zum Kader der Heim-Europameisterschaft 2008. Sein plötzlicher Tod hinterlässt eine Lücke im österreichischen Fußball und erfüllt viele seiner ehemaligen Wegbegleiter mit Trauer.

Die Nachricht schockierte die Fußballwelt. Die Trauer um Alexander Manninger ist allgegenwärtig. Ein Mann, der über Jahrzehnte hinweg das Tor hütete und dabei stets Einsatz und Leidenschaft bewies, ist uns viel zu früh genommen worden. Sein Vermächtnis wird in Erinnerung bleiben. Die Salzburger Lokalbahn hat ihren Betrieb zwischenzeitlich eingestellt, um Ermittlungen durchführen zu können.