Schmiedt fährt ins unbekannte – und will trotzdem die top 8
Der Kurs war zu gefährlich, das Training endete mit Stürzen und Verletzungen, und jetzt muss die Strecke in Cortina d'Ampezzo kurzfristig umgebaut werden. Genau in diesem Chaos soll Christian Schmiedt bei den Paralympics 2026seine beste Leistung abrufen. Der 37-Jährige nimmt das erstaunlich gelassen.

Ein kurs, den niemand wirklich kennt
Was in Peking noch funktionierte, gilt hier nicht mehr. Die Para-Athleten fahren in Cortina auf einem eigens für sie errichteten Hang – ohne die Möglichkeit, auf Erfahrungswerte der Olympia-Starter zurückzugreifen, die ihr Rennen in Livigno bestritten haben. Schmiedt selbst sprach nach dem ersten Befahren von einem beeindruckenden Bauwerk: „Beeindruckend, was da nur für die Paralympics hingebaut wurde.
