Schlagabtausch bei der wm: sanés tor stürzt ecuador ins chaos!
Ein Raunen ging durch die Stadien und die Reihen der ecuadorianischen Fans: Das vermeintliche 1:0 von Leroy Sané bei der WM gegen Ecuador steht – und das sorgt für hitzige Debatten. Schiedsrichterin Tori Penso ließ den Treffer zu, auch der VAR blieb passiv. Ein Fehler, meinen Experten, der das Spielgeschehen maßgeblich beeinflussen könnte.

Ein foul im kopfbereich? die strittige szene im detail
Die Situation war wie folgt: Aleksandar Pavlovic eroberte am Rande des Strafraums den Ball. Dabei kam es zu einem unglücklichen Zusammenstoß mit Pedro Rodríguez Ledesma, wobei Pavlovics hohes Bein den Ecuadorianer am Kopf traf. Die Kugel rollte über Florian Wirtz und landete schließlich bei Sané, der eiskalt zum Führungstreffer einschoss. Eine frühe Führung für Deutschland, die man so noch nicht erlebt hatte – seit 1934, um genau zu sein, als Ernst Lehner gegen Österreich in der ersten Minute traf. Die Ecuadorianer protestierten lautstark und sahen ein klares Foulspiel an Rodríguez Ledesma. Doch Schiedsrichterin Penso entschied anders.
„Das ist aus meiner Sicht eine sehr mutige Entscheidung“, kommentierte Schiedsrichterexperte Lutz Wagner im ARD-Programm. Die Höhe des Fußes im Kopfbereich sei hier der entscheidende Faktor gewesen. Patrick Ittrich von MagentaTV war noch deutlicher: „Das ist für mich regeltechnisch ein klares Foul. In diesem Sinne hätte das Tor nicht zählen dürfen.“ Eine eindeutige Ansicht, die durch die TV-Bilder bestätigt wird. Die Diskussionen werden weitergehen, während Ecuador nun mit einem schweren Nachteil kämpfen muss.
Die Entscheidung des Schiedsrichterteams wirft ein schlechtes Licht auf die Konsistenz der VAR-Arbeit bei dieser WM. Es bleibt abzuwarten, ob dieser Vorfall weitere Konsequenzen haben wird und ob die Schiedsrichter in den kommenden Spielen eine andere Linie fahren werden. Für Ecuador gilt es nun, sich mental zu fangen und trotz des umstrittenen Treffers im Spiel zu bleiben. Denn eines ist klar: Die WM lebt von solchen Momenten der Spannung und Kontroverse – und dieses Spiel wird sicherlich in die Geschichte eingehen.
