Schiri-chaos in serie a: tonolini enthüllt fatale var-patzer

Ein Schlag ins Gesicht für jeden Rom-Fan: Mauro Tonolini, Sprecher der Schiedsrichterkommission, lieferte im DAZN-Format „Open VAR“ den Beweis, dass Genoa-Roma um einen klareren Elfmeter betrogen wurde. Der Ball prallt bei Koné-Schuss zuerst an die Brust, dann an Malinowskyis hochgerissenem Arm – trotzdem pfiff Colombo nicht und Mazzoleni im Kölner Keller blieb stumm. „Strafbar, egal wie nah“, so Tonolini. Die Roma verspielte zwei Punkte, die Gasperini-Truppe jubelte.

Tonolini zerlegt doveri-kritik im derby

Tonolini zerlegt doveri-kritik im derby

Inter-Fans hatten Ricci’ Handspiel angeprangert – Doveri ließ weiterlaufen. Richtig, betont Tonolini: „Arm in Silhouette, Bewegung weg vom Ball, wäre sonst Brust getroffen.“ Die Empörung im Mailand-Lager war nach 90 Minuten sowieso laut genug; diese Analyse dämpft sie ein wenig.

Ein weiterer Lehrgang in Sachen Fehlentscheid: Lecce-Cremonese. Schiri Sozza verweigerte Sanabria den Strafstoß nach Zweikampf mit Jean, das VAR-Gremium stützte. Tonolini sieht zwei Kontakte, „der obere ist kein Foul, der untere diskutabel, aber nicht klar und evident“. Der Salto-Pass war ohnehin abgepfiffen – wegen angeblichem Foul an Cheddira, das es so nie gab. „Sozza hatte einen murrigen Sonntag“, lautet das Fazit.

Die Bilanz nach dem 28. Spieltag: drei fragliche Szenen, zwei klare Lehrstunden für den Video-Assistenten, null Konsequenzen für die Betroffenen – bis jetzt. Die Liga steht vor der Qualifikationsphase, jeder Punkt wiegt Gold. Wer jetzt patzt, verschenkt Saisonziele. Die nächsten Ansetzungen kommen bestimmt; Tonolini wird wieder zuschauen – und notieren.