Schiedsrichter-wahnsinn in brasilien: jetzt pfeift er deutschland!

Ein brasilianischer Fußballschiedsrichter hat für kolossale Schlagzeilen gesorgt, nachdem er in einem regionalen Derby gleich 23 Rote Karten gezückt hat. Nun soll er das freundschaftliche Länderspiel zwischen Deutschland und Finnland leiten – ein surrealer Gedanke, der viele Fragen aufwirft.

Der mann, der cruzeiro und atlético zur weißglut brachte

Der mann, der cruzeiro und atlético zur weißglut brachte

Matheus Delgado Candançan, ein 27-jähriger Ingenieur aus Brasilien, der erst seit kurzem die FIFA-Lizenz besitzt, wird am Sonntag in Mainz das Duell der deutschen Nationalmannschaft gegen Finnland leiten. Seine Verpflichtung wirft einen langen Schatten, denn nur wenige Wochen zuvor sorgte er für absolutes Chaos in einem Spiel zwischen Cruzeiro und Atlético Mineiro. Die Partie, die Cruzeiro mit 1:0 gewann, eskalierte in einer selten gesehenen Gewaltexplosion, die selbst erfahrene Fußballfans sprachlos machte.

Was geschah? Nach Ablauf der regulären Spielzeit kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen Cruzeiro-Stürmer Christian und Atlético-Torwart Everson. Diese Eskalation mündete in eine allgemeine Schlägerei, bei der sich Spieler beider Mannschaften in Faustkämpfe, Tritte und Schubserlichkeiten verwickelten. Die Situation war so chaotisch, dass Sicherheitskräfte und sogar die Militärpolizei auf den Rasen mussten, um die Lage unter Kontrolle zu bringen. Nach rund zehn Minuten, und mit der Hilfe der Ordnungshüter, gelang es, die Gewalt zu stoppen. Candançan vermerkte im Spielbericht die unglaubliche Summe von 23 roten Karten – 11 für Atlético und 12 für Cruzeiro.

Unter den Platzverweisen befanden sich einige bekannte Namen, darunter Kaua Prates, der in Kürze zu Borussia Dortmund wechseln wird, und der ehemalige Topstürmer Hulk. Letzterer äußerte sich harsch zu der Leistung des Schiedsrichters: „Ich habe dem Schiedsrichter schon zu Beginn des Spiels gesagt, dass es Ärger geben würde. Er hatte keine Persönlichkeit.“ Eine Aussage, die Candançans Ruf zusätzlich beschädigte.

Die Entscheidung des DFB, einen Schiedsrichter mit solch einer fragwürdigen Vergangenheit für ein Länderspiel zu engagieren, ist umstritten. Es bleibt abzuwarten, ob Candançan in Mainz einen kühlen Kopf bewahren und ein faires Spiel gewährleisten kann. Die deutsche Elf und ihre Fans dürfen hoffen, dass sich die Ereignisse in Brasilien nicht wiederholen. Denn eines ist klar: Ein Schiedsrichter, der in einem einzigen Spiel mehr Rote Karten als gelbe verteilt, ist ein Risiko für jedes Spiel, das er leitet. Die Frage ist, ob der DFB dieses Risiko bewusst eingegangen ist.