Schiedsrichter-skandal in italien: ehemaliger unparteiischer packt aus!
Der italienische Fußball ist erschüttert: Eugenio Abbattista, ein ehemaliger Schiedsrichter, hat sich bei der Mailänder Staatsanwaltschaft zu Wort gemeldet und wirft dunkle Schatten auf die Integrität des italienischen Fußballs. Seine Aussage könnte die Ermittlungen im aktuellen Schiedsrichter-Skandal maßgeblich beeinflussen.
Ein whistleblower mit geschichte
Abbattista ist kein Unbekannter. Der Bareser, geboren 1982, pfiff Partien in der 2. Bundesliga, Serie B und sogar in der Serie A. Seine Karriere nahm jedoch eine unerwartete Wendung, als er im Jahr 2020 eine Sondergenehmigung erhielt, um trotz alter Regelungen weiterhin Spiele zu leiten. Diese Umstände und die darauffolgenden Rückfragen führten zu seinem Ausstieg aus dem italienischen Schiedsrichterverband (AIA) im März 2024 – ein Schritt, den er bei einem Interview mit Le Iene als notwendig beschrieb, um sich von dem „Geschmack des Ekel“ zu befreien, den er im Umfeld der AIA empfand.
Das Detail, das alles veränderte, war die Reaktion der AIA auf seine Bitte, als Zeuge in der Ermittlungen zu sprechen. Ein kategorisches Verbot führte zu seinem Rücktritt. Nun, Abbattista hat sich der Staatsanwaltschaft gestellt und scheint bereit, brisante Details preiszugeben. Seine Geschichte, die bereits von Le Iene dokumentiert wurde, ist einzigartig und wirft ernsthafte Fragen nach der Funktionsweise des italienischen Fußballs auf.

Die vorwürfe und die beweisdokumente
Abbattista behauptet, dass ihm bereits von dem damaligen Teamleiter der Schiedsrichter, Stefano Morganti, mitgeteilt wurde, dass er seine Karriere beenden müsse. Er insistierte jedoch auf seiner Unschuld und forderte mehrfach, als Zeuge gehört zu werden, um Klarheit zu schaffen. Die Weigerung der AIA, ihm dies zu ermöglichen, führte schließlich zu seinem Rücktritt. Er verfügt über ein „uneditiertes Dokument“, das seiner Aussage widerspricht und die Falschheit des Protokolls des höchsten Schiedsrichtergremiums beweist.
Nach seiner Trennung vom Verband blieb Abbattista im Fußball aktiv. Er war kurzzeitig als Club Referee Manager beim Alcione in der Serie C tätig und später als Berater für die Can. Sein Engagement in der Kings League endete kürzlich unter fragwürdigen Umständen.
Die Aussage von Eugenio Abbattista könnte ein Wendepunkt in der Aufklärung des Schiedsrichter-Skandals sein. Es bleibt abzuwarten, welche weiteren Enthüllungen folgen werden und welche Konsequenzen dies für die Verantwortlichen im italienischen Fußball haben wird. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft werden mit Spannung verfolgt.
