Schiedsrichter zwayer bricht zusammen: krämpfe im wm-spiel!
Ein Schockmoment beim WM-Spiel zwischen den USA und Australien: Schiedsrichter Felix Zwayer brach kurz vor Schluss plötzlich zusammen und musste behandelt werden. Der Vorfall sorgte für Aufsehen und warf Fragen nach dem Zustand des deutschen Unparteiischen auf.
Der moment des schocks in seattle
In der 93. Minute des Spiels, das die USA mit 2:0 gewannen, erlitt Zwayer, der bis dahin ein solides Spiel leitete, schwere Krämpfe. Nach einer Entscheidung, bei der er einen US-Profi verwarte, sank der 45-Jährige plötzlich zu Boden und konnte sich nicht mehr selbstständig aufrappeln. Die Bilder gingen um die Welt.
Assistent Christian Dietz und der australische Spieler Aiden O’Neill eilten sofort zur Hilfe und versuchten, Zwayer zu stabilisieren. Patrick Ittrich, Schiedsrichterexperte bei MagentaTV, äußerte sich besorgt: „Er ist in den Boden getreten, ich hoffe, er hat sich nichts getan. Es sah überhaupt nicht gut aus.“
Die Ursache für die Krämpfe wird auf die hohe Belastung und die Hitze in Seattle zurückgeführt. Es wird vermutet, dass eine unkontrollierte Bewegung zu dem Krampf in der Wade führte.

Lob vom schiedsrichter-boss und erleichterung
Trotz des Zwischenfalls wurde Zwayers Leistung von Knut Kircher, dem Geschäftsführer der DFB Schiri GmbH, positiv bewertet. „Felix hatte mit seinem ersten WM-Spiel einiges an Arbeit zu verrichten, hat das gut gemacht inklusive VAR-Support. Jetzt sind auch sie ins Turnier gestartet, was wichtig ist!“, erklärte Kircher gegenüber dem SID.
Auch Ittrich lobte Zwayers Arbeit: „Wirklich hervorragende Leistung von Felix. Viel laufen gelassen, gute Gelbe Karten, das war wirklich top.“ Besonders die Entscheidung bei einem Treffer der USA, bei der Zwayer nach Rücksprache mit Videoassistent Bastian Dankert auf Abseits korrigierte, wurde als richtig und mutig gewertet.
Die Partie konnte trotz des Zwischenfalls regulär zu Ende gebracht werden. Die Fans hoffen nun, dass Zwayer sich schnell erholt und weiterhin an der WM teilnehmen kann. Die Vorfälle zeigen einmal mehr, wie fordernd der Job des Schiedsrichters bei einer Weltmeisterschaft sein kann.
