Scheffler patzt: hovland krallt sich den sieg im travelers championship!

Ein Schock für die Golfwelt: Scottie Scheffler, die Nummer eins, hat im Travelers Championship den Sieg durch einen vergebenen Putt auf halbem Meter gegen Viktor Hovland verloren. Ein dramatisches Playoff, das in der Morgendämmerung entschieden wurde, lieferte ein Spektakel, das die Fans noch lange in Erinnerung behalten werden.

Hovlands aufstieg: ein norwegischer triumph

Hovlands aufstieg: ein norwegischer triumph

Das Duell der Titanen hatte sich bereits über die regulären 72 Löcher hingezogen, als beide Spieler mit 21 Schlägen unter Par das Finale erreichten. Hovland, der den Druck kaum ausstrahlte, schärfte seinen Vorsprung mit drei Birdies zwischen den Löchern 13 und 15 zu. Scheffler, der an diesem Tag mit dem Grün zu kämpfen hatte, konnte den Rückstand nicht mehr aufholen. Die Spannung war greifbar, als die beiden Akteure am Morgen des Montags zum ersten Loch des Playoffs zurückkehrten.

Die ersten Schläge waren präzise, doch am Ende zählte jeder Zentimeter. Scheffler ließ seinen Ball auf nur einem Meter zum Birdie fallen, während Hovland sich mit 2,5 Metern begnügen musste. Dann kam der Moment, der die Partie veränderte: Scheffler verfehlte den kurzen Putt – ein kaum zu fassbarer Patzer, der Hovland den Sieg sicherte. Das Gesicht des Weltklassespielers sprach Bände: Enttäuschung und Ungläubigkeit vermischten sich zu einem kaum zu ertragenden Cocktail.

Die Zahl spricht eine deutliche Sprache: Hovland hat nun seinen elften Titel als Profi und den achten auf der PGA Tour errungen, wobei er seinen direkten Vergleich mit Scheffler auf 2:0 verbessert hat. Für Scheffler hingegen bleibt es beim frustrierenden Ergebnis von 2:3 in direkten Duellen. Seine Formkurve wirft Fragen auf. Ein einziger Titel in diesem Jahr, der American Express, ist für einen Spieler seiner Klasse zu wenig.

Die Atmosphäre beim entscheidenden Putt war elektrisierend. Der Ausbruch von „U-S-A, U-S-A“, als Schefflers Ball im Loch verschwand, erinnerte an die Emotionen bei der Ryder Cup. Die amerikanischen Fans, die den Raubzug auf Bethpage im September noch nachtrauern, konnten ihre Enttäuschung kaum verbergen. Hovland hingegen feierte einen verdienten Sieg, der ihm die Bewunderung der Golfwelt einbrachte.