Schach-sensation: sindarov entthront die weltelite!
Die Schachwelt staunt – und Magnus Carlsen muss schmunzeln. Javokhir Sindarov, ein 20-jähriger Usbeke, mischt beim Kandidatenturnier in Pégia die etablierte Weltspitze auf und scheint auf dem besten Weg, Weltmeister Gukesh Dommaraju herauszufordern. Eine Leistung, die selbst den einst unangefochtenen König des Schachsports überrascht.

Blübaum fordert den shootingstar heraus
Matthias Blübaum, Deutschlands Hoffnung im Turnier, trifft heute (8. April 2026) auf Sindarov. Kann der deutsche Großmeister dem jungen Usbeken seine erste Niederlage bescheren? Die Ausgangslage ist klar: Sindarov führt das Feld mit großem Vorsprung an, während Blübaum sich bisher solide geschlagen hat, aber noch auf einen entscheidenden Sieg wartet.
„Seine Leistung ist sehr, sehr besonders“, kommentierte Carlsen die bisherige Turnierentwicklung. Sogar seine Frau habe ihn gefragt, ob er jemals etwas Vergleichbares erlebt habe. Sindarovs Elo-Zahl spricht Bände: Mit einer Turnierperformance zwischen 3100 und 3150 übertrifft er aktuell die Leistung vieler Top-Spieler und deutet auf eine historische Leistung hin.
Was Sindarovs Spiel so besonders macht, ist die Kombination aus taktischer Schärfe und kreativem Spielverständnis. Er nutzte die Fehler seiner Gegner geschickt aus, gewann Partien gegen Caruana und Nakamura und bewies in anderen Partien eine außergewöhnliche Nervenstärke.
Doch der Erfolg von Sindarov wirft auch ein Schlaglicht auf die deutsche Schachszene. Vincent Keymer, Deutschlands Nummer 1, musste im vergangenen Herbst die Qualifikation für das Kandidatenturnier knapp verpassen. „Ich bin gespannt, ob er das so durchziehen kann“, äußerte Keymer kürzlich, nachdem Sindarov ihn in der Live-Weltrangliste überholt hat.
Während Sindarovs Stern am Schachhimmel immer heller strahlt, bleibt abzuwarten, ob Blübaum heute den entscheidenden Angriff starten kann. Die Schachwelt hält den Atem an – ein neues Kapitel in der Geschichte des Sports könnte gerade geschrieben werden.
