Sc verl: doppelter tiefschlag – saison ohne gayret und foti!
Der SC Verl steht vor einer enormen Herausforderung im Saisonfinale: Nach dem verheerenden Kreuzbandriss von Leistungsträger Timur Gayret muss nun auch Antonio Foti vorzeitig aussetzen. Ein herber Schlag für die Aufstiegsambitionen des Teams von Tobias Strobl.
Verl trauert zwei schlüsselspielern
Die Nachricht vom Kreuzbandriss Timur Gayrets am vergangenen Dienstag, dem sich der Mittelfeldspieler im Sieg gegen Viktoria Köln zuzog, war bereits ein Schock. Doch die Lage spitzt sich weiter zu. Wie der Verein am Mittwoch mitteilte, fällt auch Antonio Foti aufgrund eines Innenbandrisses im Knie für den Rest der Saison aus. Der 22-Jährige, der in der Winterpause vom Regionalligisten Borussia Dortmund II an die Ostwestfalen kam, brachte es in neun Einsätzen auf lediglich neun Einsätze und blieb torlos. Seine Vielseitigkeit im Offensivbereich wird dem Team nun schmerzlich fehlen.

Die relegationshoffnungen schwinden
Der Ausfall von Gayret und Foti trifft den SC Verl zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt. Mit nur fünf Punkten Rückstand auf den Relegationsplatz von Energie Cottbus ist der Kampf um den Aufstieg noch lange nicht entschieden. Allerdings muss das Team nun ohne zwei wichtige Bausteine in den Endspurt gehen. Das Spitzenspiel am Samstag gegen den Tabellenführer VfL Osnabrück (14 Uhr, LIVE! bei kicker) wird somit zu einer echten Hürde.
Die Abwehr ist nun noch anfälliger, die Offensive verliert an Kreativität. Tobias Strobl muss nun schnell neue Taktiken entwickeln und auf andere Spieler setzen, um den Rückschlag zu verkraften. Die Fans bangen um die verpasste Chance auf den Aufstieg. Die kommenden Spiele werden zeigen, ob der SC Verl die notwendige Durchhaltekraft besitzt, um die Saison doch noch erfolgreich zu beenden.
Die Wahrheit ist: Verl muss sich nun auf eine schwere Aufgabe einstellen. Der Weg in Richtung 3. Liga ist mit diesen Ausfällen deutlich schwieriger geworden. Doch der Kampfgeist muss nun umso größer sein.
