Sc bern: trainer-poker zieht sich hin – peltonen im fokus?
Bern – Die Suche des SC Bern nach einem neuen Cheftrainer für die kommende Saison gestaltet sich zäh. Nach dem frühen Aus in den Play-Ins befinden sich die Bären seit geraumer Zeit quasi im Urlaub, während die Trainerfrage weiterhin unbeantwortet bleibt. Die Fans warten ungeduldig, aber es scheint, als ob der Club seine Zeit nehmen will, um die richtige Entscheidung zu treffen.

Ein geheimnisvoller hinweis aus der expertenrunde
Hockey-Experte Thomas Roost deutete bereits letzte Woche an, dass der Grund für die Verzögerung darin liegen könnte, dass der potenzielle Nachfolger von John Flaus noch in den Playoffs beschäftigt ist. Ein interessanter Gedanke, der die Spekulationen weiter anheizt.
Die Playoff-Halbfinals sind nun abgeschlossen, sowohl die ZSC Lions als auch Servette Genf scheiterten. Das bedeutet, dass einige vielversprechende Kandidaten frei geworden sind. Ein Name, der immer wieder auftaucht, ist der von Ville Peltonen. Der Finne übernimmt ab der kommenden Saison das Zepter bei Genf, doch es gibt Gerüchte, dass er auch in Bern auf der Liste steht. Ob er den Sprung zu den Bären wagt, bleibt abzuwarten.
Doch Peltonen ist nicht der einzige Kandidat. Auch der EV Zug wird mit dem erfahrenen Trainer in Verbindung gebracht. Die Konkurrenz um diesen Mann ist also groß. Ein weiterer Name, der in der Diskussion aufgetaucht ist, ist Lars Leuenberger, der derzeit als Assistenztrainer in Fribourg tätig ist. Leuenberger hat in der Vergangenheit bereits bewiesen, dass er den SCB zum Meistertitel führen kann – ein Erfolg, der im Jahr 2015/16 gefeiert wurde, nachdem er Guy Boucher beerbte.
Die Entscheidung, wen die Bären als neuen Cheftrainer präsentieren, wird entscheidend für den weiteren Verlauf des Clubs. Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich die Situation entwickelt und wer am Ende den Zuschlag erhält. Die Fans hoffen auf eine erfahrene Hand, die das Team wieder in die Erfolgsspur zurückführen kann.
