Sawe sprengt zwei-stunden-marke – mockenhaupt erwartet weitere rekorde!

London erbebte am Sonntag: Sabastian Sawe hat die Zwei-Stunden-Marke beim London-Marathon pulverisiert und damit eine neue Ära im Marathonlauf eingeleitet. Die Zeit von 1:59:30 Stunden ist nicht nur ein persönlicher Triumph, sondern ein Signal für die gesamte Laufgemeinschaft – und ehemalige deutsche Topläuferin Sabrina Mockenhaupt ist überzeugt: Das war erst der Anfang.

Der mann, der das unmögliche möglich machte

Der mann, der das unmögliche möglich machte

Sawe, der mittlerweile 31 Jahre alt ist, bewies, dass die magische Zwei-Stunden-Marke unter Wettkampfbedingungen erreichbar ist. Hinter ihm folgte der Äthiopier Yomif Kejelcha in ebenfalls beeindruckenden 1:59:41 Stunden – ein Rennen, das in die Geschichte einging. Die Bedingungen waren optimal: zehn bis zwölf Grad Celsius und kaum Wind sorgten für ideale Laufbedingungen. Aber die Fortschritte in der Sportwissenschaft und die technologische Entwicklung der Laufschuhe spielen ebenso eine entscheidende Rolle, so Mockenhaupt.

Die Berliner Chance: Kann Berlin den Weltrekord brechen? Mockenhaupt sieht insbesondere den Berlin-Marathon im September als nächste Chance für einen weiteren Rekordversuch. „Wenn die Organisatoren es schaffen, Sawe nach Berlin zu locken und ihm eine starke Konkurrenz sowie erfahrene Pacemaker zur Seite zu stellen, dann ist vielleicht sogar eine Zeit unter 1:59 Stunden möglich.“ Die Strecke in Berlin, bekannt für ihr flaches Profil, gilt als eine der schnellsten der Welt. Sawe selbst hat bereits 2023 in Berlin in 2:02:16 Stunden gewonnen, was seine Affinität zur Strecke unterstreicht.

Die 45-malige deutsche Meisterin betont, dass die Entwicklung im Laufsport rasant voranschreitet. „Die Technik der Laufschuhe wird immer besser, und die Trainingsmethoden haben sich grundlegend gewandelt. Die Wissenschaft hat in den letzten Jahren enorme Fortschritte gemacht – und das wirkt sich direkt auf die Leistung der Athleten aus.“ Die Kombination aus optimalen Bedingungen, fortschrittlicher Ausrüstung und perfektioniertem Training macht es möglich, dass die Grenzen des menschlichen Leistungspotenzials immer weiter verschoben werden.

Die Leistung von Sawe und Kejelcha ist ein Beweis dafür, dass der Marathonlauf auch in Zukunft für Überraschungen sorgen wird. Die Frage ist nicht, ob, sondern wann der nächste Rekord fallen wird. Und Berlin könnte der perfekte Ort dafür sein.