Saudi-arabiens wm-test endet in niederlage – donis' debüt verpasst erste duftmarke

Ecuador schlägt Saudi-Arabien 2:1 und liefert der Elf von Neu-Coach Georgios Donis eine kalte Dusche. Der Heilige Gral des Fußballs ist unerbittlich: Wer nicht konvertiert, kassiert. Und genau das passierte dem asiatischen Konkurrenten Spaniens in der Gruppe H.

Donis startet mit fehlstart

Neuer Mann, alte Probleme. Georgios Donis stand erstmals an der Seitenlinie der Grünen Falken, doch seine taktischen Ideen prallten an einer Realität, die sich in 90 Minuten nicht überlisten ließ. Die Marschrichtung war klar: Ballbesitz, schnelle Außenwechsel, frühes Pressing. Doch die Umsetzung blieb holprig.

Salem Al-Dawsari, der Superstar von Al-Hilal, trug die Hoffnung eines ganzen Landes auf seinen Schultern. Im 12. Minute tauchte er frei vor Moisés Ramírez auf, doch der ecuadorianische Keeper verkürzte den Winkel perfekt. Eine Szene, die das Spiel in eine Richtung lenkte, die Donis vermutlich nicht im Kopf hatte.

Ecuador setzt auf rotation und effizienz

Ecuador setzt auf rotation und effizienz

Félix Sánchez Bas verzichtete bewusst auf seine Champions-League-Finalisten. Kein Pacho, kein Hincapié, kein Caicedo – ein Statement: Die Tiefe des Kaders reicht. John Yeboah, nur 23, wurde zum Doppeltorschützen-Anteilnehmer. Erst flankte er perfekt auf Jackson Porozo, der per Kopf das 1:0 markierte. Dann spielte er einen Pass in den Lauf von Anthony Valencia, der mit dem Außenrist zum 2:0 vollendete.

Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Ecuador erzielte zwei Tore aus nur drei Großchancen. Effizienz wie aus dem Lehrbuch.

Der späte anschlusstreffer täuscht

Der späte anschlusstreffer täuscht

Mandash netzte in der Nachspielzeit zum 1:2 ein, doch der Jubel blieb halbherzig. Die Wahrheit liegt im Spielverlauf: Saudi-Arabien war nie wirklich nah an einem Punktgewinn. Die Defensive wirkte zu oft einen Schritt zu spät, das Mittelfeld fand keine Lücke zwischen den ecuadorianischen Linien.

Nächster Gegner: Senegal. Dann Uruguay. Die Uhr tickt laut für Donis. 14 Tage bis zum WM-Auftakt – und die Hausaufgaben sind noch lange nicht erledigt.