Saudi-arabien kauft sich ins e-sports-zentrum der welt

75 Millionen US-Dollar Preisgeld beim E-Sports World Cup in Riad. Fünf Millionen mehr als im Vorjahr. Und kaum ist das Turnier vorbei, wartet schon das nächste: Im November startet erstmals der E-Sports Nations Cup – eine Art Weltmeisterschaft der Nationen mit weiteren 25 Millionen Dollar im Topf. Saudi-Arabien schaufelt Geld in die Gaming-Branche, als gäbe es kein Morgen. Und das mit einer Präzision, die kein Zufall ist.

40 Milliarden dollar – und das ist erst der anfang

40 Milliarden dollar – und das ist erst der anfang

Die Zahlen sind schwindelerregend. Über den staatlichen Public Investment Fund (PIF) fließen laut aktuellen Berichten rund 40 Milliarden US-Dollar in den E-Sports-Sektor. Im vergangenen September übernahm ein PIF-geführtes Konsortium den Spieleentwickler Electronic Arts für 55 Milliarden Dollar – 93 Prozent davon kamen aus Riad. Dazu hält der Fonds Anteile an Nintendo, besitzt Pokémon Go, Monopoly Go, und die Liste wird länger.

Das ist kein spontaner Geldregen. Es ist Strategie. Kronprinz Mohammed bin Salman hat das alles in seine „Vision 2030