Sassuolo schlägt atalanta: pinamonti als einziger schwachpunkt
Reggio Emilia, 1. März – Sassuolo hat Atalanta Bergamo klar dominiert, und die Leistungsbeurteilungen nach dem Spiel sprechen eine deutliche Sprache. Die Neroverdi zeigten eine geschlossene Mannschaftsleistung, mit einer einzigen Ausnahme: Andrea Pinamonti blieb weit unter seinen Möglichkeiten und hinterließ beim Sturm eine spürbare Lücke.
Pinamonti enttäuscht, der rest überzeugt
Während das gesamte Sassuolo-Kollektiv die Bergamasken in Schach hielt, war Pinamonti der einzige Wermutstropfen im grün-schwarzen Gefüge. Der Stürmer fand keinen Rhythmus, verlor zu viele Zweikämpfe und blieb im Abschluss harmlos. Ein Abend zum Vergessen für ihn persönlich – auch wenn das Ergebnis für die Mannschaft stimmte.

Atalanta ohne biss und ohne plan
Auf der anderen Seite war Atalanta schlicht nicht wiederzuerkennen. Die Bergamasken, sonst bekannt für ihren aggressiven Pressing-Fußball unter Gian Piero Gasperini, wirkten ideenlos und träge. Kein Zugriff im Mittelfeld, keine Tiefe im Angriff. Ein Auftritt, der Fragen aufwirft – und zwar nicht nur taktischer Natur.
Die Leistungsbeurteilungen für Atalanta fallen entsprechend vernichtend aus. Nicht ein Spieler konnte das Niveau zeigen, das man von einem Spitzenteam der Serie A erwartet. Das ist keine schlechte Phase. Das ist ein Warnsignal.

Was dieser abend für sassuolo bedeutet
Für Sassuolo hingegen war es ein Beweis, dass diese Mannschaft mehr kann als nur solide sein. Mit Ausnahme von Pinamonti stimmte die Chemie, stimmte die Disziplin, stimmte das Ergebnis. Trainer Alessio Dionisi darf sich an diesem Abend zurecht die Hände reiben – auch wenn er weiß, dass der Sturm noch Arbeit braucht. Pinamonti ist zu gut, um dauerhaft so zu spielen. Aber dauerhaft so zu spielen, darf er sich auch nicht leisten.
