Sassuolo gegen atalanta: so starten beide teams in den kampf
Am Mapei Stadium treffen am 27. Spieltag der Serie A zwei Mannschaften aufeinander, die unterschiedlicher kaum sein könnten — und genau das macht dieses Duell so interessant. Sassuolo kommt mit Rückenwind, Atalanta mit einer Taktik, die Fragen aufwirft.
Grosso setzt auf kontinuität — und das hat seinen grund
Fabio Grosso hat nach zwei Siegen in Folge gegen Udinese und Verona keinen Grund, die Dinge zu verkomplizieren. Der Trainer bestätigt Muric im Tor, dahinter eine Viererkette mit Coulibaly, Muharemovic, Idzes und Garcia. Das Mittelfeld gehört dem Trio Thorstvedt, Matic und Konè — ein eingespielter Block, der dem Team Stabilität gibt, ohne auf Kreativität zu verzichten. Vorne läuft die Maschinerie weiter: Berardi, Pinamonti und Laurienté bilden den Angriff. Keine Überraschungen. Kein Risiko. Nur Vertrauen in das, was funktioniert.

Palladino baut auf scamacca als speerspitze
Bei Atalanta sieht die Welt etwas anders aus. Trainer Palladino schickt Carnesecchi ins Tor, abgesichert von einer Dreierkette bestehend aus Scalvini, Djimsiti und Kolasinac. Auf den Flügeln agieren Bernasconi und Bellanova, im Zentrum übernehmen Pasalic und De Roon die Kontrolle. Der eigentliche Schlüssel dieser Aufstellung steckt aber vorne: Scamacca als alleinige Sturmspitze, dahinter Samardzic und Zalewski als kreative Verbindungsspieler. Das ist kein defensives System — das ist ein Versprechen an den Angriff.
Was heute Nachmittag um 15 Uhr am Mapei Stadium passiert, wird mehr verraten als nur ein Ergebnis. Sassuolo braucht die Punkte, um den Schwung zu halten. Atalanta braucht sie, um den Anspruch zu untermauern. Einer von beiden wird enttäuscht nach Hause fahren.
