Sandro manser überrascht in st. moritz: sieg im training!
St. Moritz bebte heute, als der junge Sandro Manser an den Schweizer Meisterschaften ein Ausrufezeichen setzte. Der 20-jährige Innerschweizer dominierte das zweite Abfahrtstraining und ließ die etablierte Konkurrenz hinter sich. Ein Start nach Maß und eine perfekte Linie im unteren Abschnitt waren der Schlüssel zum Erfolg.

Ein hoffnungsträger für den schweizer alpinismus
Manser, bislang eher im Schatten der Superstars wie Marco Odermatt und Franjo von Allmen, zeigte heute, dass er zu den größten Talenten im Schweizer Ski Alpin gehört. Seine Bestzeit von 2:05 Minuten war ein deutliches Signal an das Team und die Fans. Dass er bereits am Dienstag im ersten Training einen starken zweiten Platz belegte, unterstreicht seine konstante Form.
Die Abwesenheit von Odermatt und von Allmen bot anderen Athleten die Chance, sich in Szene zu setzen – Alessio Miggiano und Arnaud Boisset schlossen zwar dicht hinter Manser auf den Plätzen zwei und drei ab, aber keiner konnte mit der Souveränität des jungen Mannes mithalten. Stefan Rogentin, ein etablierter Weltcupfahrer, landete auf dem achten Rang. Er wird sich wohl fragen, wo er noch einen Gang einlegen muss, um mit Mansers Tempo mitzuhalten.
Die Pistenverhältnisse in St. Moritz schienen Manser besonders zu liegen. Er meisterte die anspruchsvollen Kurven mit beeindruckender Präzision und bewies, dass er nicht nur schnell, sondern auch intelligent ski fährt. Matthias Hauer/GEPA/freshfocus fange den Moment der Bestzeit perfekt ein. Es bleibt abzuwarten, ob er diese Form auch im Rennen bestätigen kann, aber ein Sieg im Training ist immer ein gutes Omen.
Die Schweizer Fans dürfen sich auf eine spannende Zukunft im Ski Alpin freuen, denn Sandro Manser scheint bereit zu sein, die nächste Generation anzuführen. Sein Auftritt in St. Moritz ist ein Versprechen für weitere Erfolge und ein Grund zur Hoffnung für den Schweizer Alpinismus.
